Norderstedt
Todesfelde

Todesfelde/Leezen feiert dritten Sieg hintereinander

Todesfelde. Dritter Sieg in Folge für die Oberliga-Handballerinnen der
SG Todesfelde/Leezen: Die Mannschaft von Trainer Heiko Grell (6./21:15 Punkte) ließ dem Tabellendritten FC St. Pauli (27:11 Zähler) beim 27:19 (15:8)-Heimerfolg keine Chance.

Vor 90 Fans in der heimischen Sporthalle an der Dorfstraße legten die Gastgeberinnen schon in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg und überzeugten vor allem mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung. „Wir haben sehr aggressiv gedeckt und unserem Gegner kaum eine Chance im Angriff gelassen“, sagte der SG-Coach, dessen Mannschaft das erste Aufeinandertreffen noch mit 20:26 verloren hatte.

Grell: „Im Hinspiel mussten wir ohne Harz auskommen, da in Hamburger Sporthallen die Nutzung von Haftmitteln verboten ist. Dieses Mal war es eher ein Nachteil für den FC St. Pauli, mit ,Backe‘ zu spielen.“

Der überraschend deutliche Erfolg seiner Crew hatte aber auch noch andere Gründe. Heiko Grell: „Es war das erste Mal in dieser Saison, dass wir eine Top-Mannschaft schlagen konnten. Mein Team hat endlich einmal gezeigt, was es leisten kann.“

Aus einer geschlossen stark auftretenden Mannschaft ragten zwei Spielerinnen heraus. Janne Hübner zeigte ihre beste Saisonleistung und überzeugte vor allem im Angriff. Mit acht Treffern war sie die erfolgreichste Werferin der
SG Todesfelde/Leezen. Trainer-Tochter Anna-Lena Grell übernahm die für sie ungewohnte Rechtsaußenposition, erzielte von dort drei Feldtore und verwandelte zudem vier Strafwürfe.

Tore der SG Todesfelde/Leezen: Janne Hübner (8), Anna-Lena Grell (7/4 Siebenmeter), Trixy Rohlfs (6), Laura Riehl (3), Leonie Wulf (2), Julia Böttger (1).