Norderstedt
Hallenfußball

SV Todesfelde hofft auf positive Reaktionen wie 2016

Die Fußballfans dürfen sich in den kommenden Wochen auf viele Hallenfußball-Turniere freuen

Die Fußballfans dürfen sich in den kommenden Wochen auf viele Hallenfußball-Turniere freuen

Foto: Thomas Maibom

Beim 1. Tetec-Pokalturnier sind Donnerstag und Freitag gute Leistungen auf dem Parkett und Geschicklichkeit an der Playstation gefragt.

Todesfelde.  Sven Tramm, seit Beginn dieser Saison Trainer der Oberliga-Fußballer des SV Todesfelde, hatte es schon Mitte November prognostiziert: „In den kommenden Wochen werden die Plätze weitgehend unbespielbar sein, sodass die Hallensaison im Kreis Segeberg im Prinzip schon jetzt eingeläutet werden könnte.“

Doch der Budenzauber geht erst jetzt richtig los. Die entsprechenden Termine sind beim Kreisfußballverband angemeldet, und der SVT steht sofort im Mittelpunkt des Interesses. Knapp eine Woche nach der Hallenkreismeisterschaft beim TSV Bornhöved, bei der der Dorfclub erstmals nach sechs Jahren wieder triumphierte, sind die Todesfelder am Donnerstag und Freitag wie im Vorjahr Gastgeber einer attraktiven Hallenveranstaltung.

Ende 2016 hatte in der Woche zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel eine Premiere der besonderen Art stattgefunden. Nun folgt ein wenig früher die Neuauflage des Kick-and-Play-Cups, der einen Namen bekommen hat: 1. Tetec-Pokalturnier. Es ist der etwas andere Wettbewerb, der gewissermaßen Sport und Spiel in sich vereint.

Schnelle Kombinationen und Pässe an der Spielkonsole

Und so läuft das zweitägige Spektakel ab: Am Donnerstag treffen in der Amtssporthalle an der Dorfstraße von 17.30 Uhr an (bis etwa 23.30 Uhr) zunächst sechs Teams aus den Kreisklassen A, B und C in einer Staffel aufeinander (Spielzeit jeweils zwölf Minuten). Ursprünglich sollten acht Mannschaften teilnehmen, doch kurzfristig sagten der SV Wittenborn und Schmalfelder SV ihre Teilnahme ab, weil sie Personalprobleme hatten.

Im Anschluss an die jeweiligen Partien sind die Mannschaften angehalten, sich im Turnierzelt einzufinden und die Begegnungen auf einer Konsole nachzuspielen. Pro virtuellem Match müssen zwei Mann nominiert werden, wobei jeder Akteur eine Halbzeit bestreiten darf. Aus den Ergebnissen der beiden Teilbereiche, die zur Hälfte in die Wertung einfließen, wird ein Vorrunden-Klassement errechnet, aus dem sich die Paarungen für die K.o.-Runde ergeben. Ab dem Viertelfinale wird dann nur noch Hallenfußball gespielt.

Nachdem im vergangenen Jahr an der Playstation Pro Evolution Soccer „gedaddelt“ wurde, wird bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs das vergleichbare Fifa 18 benutzt. Grund für die Änderung: Das Spiel ist leichter zu bedienen.

Der Sportlicher Leiter des SV Todesfelde, Markus Weber, hat nur eine Sorge: „Hoffentlich spielt die Technik der Playstation mit.“ Weber, der das Geschehen am Computer zusammen mit Fynn Mertin beaufsichtigt, ergänzt: „Ich bin gespannt, wie die Neuauflage unseres Turniers ankommt. Die Reaktionen im vergangenen Jahr waren durchweg positiv.“

Der Modus der Veranstaltung für Kreisklassen-Clubs wird auch beim Kick-and-Play-Cup für erste Mannschaften angewandt. Es sind acht Teams, die am Freitag von 17.30 Uhr an das Hallenparkett in Todesfelde betreten. Das Ende der Veranstaltung ist auch hier eine halbe Stunde vor Mitternacht zu erwarten.

In der Gruppe eins kommt es gegen 19.45 Uhr übrigens zu einem interessanten Kräftemessen zwischen Gastgeber SVT und seinem Nachbarn TuS Hartenholm. Beide Crews begegneten sich schon mehrmals bei Hallenturnieren – bisher meistens mit Vorteilen für den Landesligisten.

Zuschauer dürfen sich auf eine gut bestückte Tombola freuen

Zuschauer dürfen sich erneut auf eine gut bestückte Tombola mit attraktiven Sachpreisen freuen. „Es wird sich bestimmt lohnen, ein paar Euro zu investieren“, sagt Markus Weber. Die Mischungs macht’s mal wieder – so lautet das Motto in Todesfelde. Denn hier geht es nicht nur auf dem Hallenparkett rund.