Norderstedt
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TuRa Harksheide muss beim SC Alstertal-Langenhorn ran

Norderstedt. Trainer Marcus Fürstenberg war genervt. „Das war kein schönes Fußballspiel, langweilig für die Zuschauer“, kommentierte „Fürste“ den letzten Auftritt seines Teams beim SC Alstertal-Langenhorn. Am 2. April siegte TuRa locker mit 3:0, dem Coach reichte das allerdings nicht.

Vielleicht auch deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt so gut wie klar war: Beide Teams treffen sich in der nächsten Saison wieder. Es ging um die berühmte goldene Ananas. Nun, knapp vier Monate später, haben sich die Vorzeichen vor dem erneuten Auftritt bei den Hamburgern (Sonntag, 14 Uhr, Langenhorner Chaussee 118 a) radikal geändert.

Das beginnt mit dem Trainer. Keine Sorge, Fürstenberg sitzt sicher im Sattel. Nur urlaubt er aktuell in Andalusien, wo ihn das Abendblatt für ein Statement erreichte. „Diesmal wird es wesentlich heißer auf dem Platz werden als im April“, prophezeit er. „Beide Teams wollen gut starten, das sind ganz andere Voraussetzungen. Außerdem spielen viele frühere TuRaner bei unserem Gegner. Auch die Brüder Edward und Julian Haustein sind im Sommer dorthin gewechselt.“

Der Pokalrausch durch das 2:1 nach Verlängerung gegen Oberligist TSV Sasel in Runde eins des Oddset-Pokals sei längst ausgekostet. „Das war schön, aber nun kommt die Landesliga. Das ist das wichtige Alltagsgeschäft.“

Co-Trainer Sidnei Marschall wird Fürstenberg vertreten und versuchen, drei Punkte sogleich zu eben jenem Alltag zu machen. Offiziell gibt TuRa zwar den Aufstieg nicht als Ziel aus, gilt in der Hammonia-Staffel aber als Mitfavorit.

Die Testspiele wurden allesamt gewonnen, inklusive eines 2:0 gegen Oberligist SC Victoria. Mit der Übermannschaft FC Teutonia 05 und dem HSV III haben zudem zwei starke Teams die Staffel verlassen. Und ob Oberliga-Absteiger SV Halstenbek-Rellingen sofort dominant auftritt, ist zumindest fraglich...