Norderstedt
Fussball

Fetihspor Kaltenkirchen gewinnt Verbandsliga-Derby

Sven Günther (l.) und Daniel Owusu bejubeln den späten Siegtreffer zum 2:1

Sven Günther (l.) und Daniel Owusu bejubeln den späten Siegtreffer zum 2:1

Foto: Thomas Maibom

Die Mannschaft von Trainer Klaus Kasper schießt den SV Henstedt-Ulzburg mit einem Tor in der 89. Minute noch tiefer in die Krise.

Kaltenkirchen.  Für die einen war es ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, für die anderen ein weiterer in der Krise. Das Fußball-Verbandsliga-Derby zwischen Fetihspor Kaltenkirchen und dem SV Henstedt-Ulzburg war das Aufeinandertreffen zweier Kellerkinder. Mit einem 2:1 (0:0)-Heimsieg bleibt Fetihspor auf dem zwölften Tabellenplatz und hat nun sechs Zähler Vorsprung auf den direkten Konkurrenten. Damit verschaffte sich die Elf von Trainer Klaus Kasper etwas Luft im Abstiegskampf. Der SVHU steht als 13. nur aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Rang über dem Strich. „Es war ein Sechs-Punkte-Spiel und daher ein enorm wichtiger Sieg für uns“, sagte Kasper.

Der Wille, sich dem drohenden Niedergang in die Kreisliga entgegenzustemmen, war bei den Gästen deutlich sichtbar. Aber trotz des Übergewichtes in Sachen Ballbesitz fehlte ihnen die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Im zweiten Durchgang war dann Fetihspor am Drücker und trug selbst per Umschaltspiel einige gefährliche Angriffe vor, die Chancen zur Führung blieben zunächst aber ungenutzt. Erst als sich Nikolaos Papadopoulos aus
20 Metern ein Herz fasste, war der Bann gebrochen (63.). Nach der Einzelaktion von Henstedt-Ulzburgs Timo Novak (72.), die zum 1:1 führte, vergab Daniel Owusu für die Kaltenkirchener einen Foulelfmeter (85.). Kurz vor Schluss wuchtete Sven Günther den Ball nach einer Ecke dann aber doch noch zum Siegtor über die Linie.

Der SSC Phoenix Kisdorf hat auch sein siebtes Spiel im neuen Jahr gewonnen und bleibt damit auf Meisterschaftskurs. Die Elf von Trainer Boris Völker gab sich zu Hause gegen den Tabellenletzten SV Alemannia Wilster keine Blöße und siegte mit 4:2 (2:1).

Mit dem Wissen, dass sich die Gäste mit allen Spielern in und um den eigenen Strafraum versammeln würden, war der Matchplan der Kisdorfer sehr offensiv ausgerichtet, die Partie glich phasenweise einer Handball-Begegnung. Timo Mäkelmann bereitete mit einem Doppelpack in den Anfangsminuten (6./9.) den Weg zu den nie gefährdeten drei Punkten.

In der kommenden Saison wird Tim Zarp Boris Völker assistieren. Beide spielten einst zusammen beim
SC Kisdorf; Zarp trainierte zuletzt die Bramstedter TS (Kreisklasse A).

Im dritten Spiel unter der Regie von Neu-Trainer Frank Freitag hat es für die Kaltenkirchener TS endlich mit einem Sieg geklappt. Nach sechs sieglosen Partien machte der Tabellenneunte bei Rot-Weiss Kiebitzreihe bereits in der ersten Halbzeit alles klar und erzielte innerhalb von neun Minuten alle drei Treffer. Mit dem 3:0 (3:0) erhält die KT die Chancen auf die Landesliga-Qualifikation am Leben.

Die eindrucksvolle Erfolgsserie des SV Todesfelde II ist nach zwölf Spielen gerissen. Ausgerechnet gegen den VfL Kellinghusen, bei dem der SVT II seine letzte Niederlage kassiert hatte, verloren die Todesfelder mit 3:4 (1:2) und rutschten auf Rang fünf ab.

Fetihspor Kaltenkirchen – SV Henstedt-Ulzburg 2:1 (0:0). Tore: 1:0 Nikolaos Papadopoulos (63.), 1:1 Timo Novak (72.), 2:1 Sven Günther (89.).

SSC Phoenix Kisdorf – SV Alemannia Wilster 4:2 (2:1).
Tore: 1:0, 2:0 Timo Mäkelmann (6./9.), 2:1 Kenney Beetz (13.), 3:1 Wilken Boie (64.), 4:1 Daniel Buhrke (67.), 4:2 Kevin Ladendorf (86.).

Rot-Weiss Kiebitzreihe – Kaltenkirchener TS 0:3 (0:3).
Tore: 0:1 Maximilian Boehm (20.), 0:2 Florian Bröcker (21.), 0:3 Tobias Wittke (29.).

SV Todesfelde II – VfL Kellinghusen 3:4 (1:2).
Tore: 1:0 Oliver Zebold (21.), 1:1, 1:2 Joshua Seider (41./45.), 1:3 Finn Stukenberg (59.), 2:3 Philipp Möller (68.), 3:3 Eliakim Kukanda (70.), 3:4 Sebastian Worbs (79.).