Norderstedt
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Die Leistungsträger treffen nicht

TuRa Harksheides Oberliga-Basketballer unterliegen dem HSV mit 63:81

Norderstedt. Sie wussten von vornherein, dass es eine schwierige Saison für sie werden würde. Als Neuling in der Oberliga Hamburg Fuß zu fassen, trauen sich die Basketball-Herren von TuRa Harksheide allerdings trotzdem zu. Dieser Optimismus ist den Spielern und Trainer Mohammed Atya trotz zweier Auftaktniederlagen nicht abhanden gekommen.

Nach dem 58:70 im Auftaktmatch beim Eimsbütteler TV II setzte es nun im ersten Heimspiel eine nicht minder ernüchternde Pleite gegen den Hamburger SV (63:81). In der Sporthalle des Gymnasiums Harksheide an der Falkenbergstraße hatten die Gastgeber nie eine echte Siegchance – aus einem einfachen Grund. „Einige unserer Leistungsträger hatten einen ganz schwachen Tag, sie konnten sich überhaupt nicht Szene setzen oder gar Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen“, sagte Coach Atya. Eine Ausnahme bildete Korbjäger Ratmir Mitschailow, der gegen den HSV auf 17 Punkte kam.

Mohammed Atya hat in der aktuellen Spielzeit das Problem, dass einige Akteure den Club verlassen und das Gefüge des Kaders dementsprechend geschwächt haben. Das gilt es jetzt zu kompensieren. Nach zwei Partienbelegt seine Mannschaft den zehnten Platz unter zwölf Teams. Neben dem SC Rist Wedel III, der zurückgezogen hat, müssen noch zwei weitere Vereine die Oberliga Hamburg verlassen.

Am kommenden Sonntag tritt TuRa Harksheide beim Elmshorner MTV an (19.30 Uhr, KGSE-Sporthalle). Am Sonnabend, 18. Oktober, geht es dann zu Hause um 17 Uhr gegen das dritte Team des Eimsbütteler TV.

TuRa Harksheides Basketballerinnen nehmen derzeit nicht am Wettkampfbetrieb teil. Sie bestreiten Testspiele und sind gleichzeitig um einen Neuaufbau bemüht.