Norderstedt
Handball

Handballfrauen des SV Henstedt-Ulzburg starten durch

Jana Grützner, 18 Jahre alte Kreisläuferin, hatte mit zwei Treffern ihren Anteil am Heimsieg des SVHU

Jana Grützner, 18 Jahre alte Kreisläuferin, hatte mit zwei Treffern ihren Anteil am Heimsieg des SVHU

Foto: Thomas Maibom

Drittligist deklassiert zum Saisonauftakt die HSG Heidmark mit 37:24 und ist damit erster Tabellenführer der Nord-Staffel.

Henstedt-Ulzburg.  Besser hätte die Saison für die Drittliga-Handballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg kaum starten können. Mit einem ungefährdeten 37:24 (17:8)-Heimsieg über die HSG Heidmark feierte die Mannschaft der Coaches Sebastian Schräbler und Frank Hamann einen optimalen Punktspiel-Auftakt und ist nun sogar erster Tabellenführer der 3. Liga Nord.

330 Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne im Henstedt-Ulzburger Schulzentrum sahen ein stark aufspielendes SVHU-Team, das ab der ersten Spielminute führte und die überfordernd wirkenden Aufsteigerinnen aus Niedersachsen bereits früh in die Schranken verwies. „Die Abwehrarbeit der ersten Halbzeit war gut und ein Grundstein zu unserem Sieg“, lobte Trainer Schräbler sein Team nach der Partie. „Auch wenn wir Heidmark bereits in der Vorbereitung klar geschlagen hatten, wussten wir, dass es heute kein Selbstläufer werden würde. Insofern war das konsequente Auftreten in der Anfangsphase enorm wichtig.“

Dem pflichtete Co-Trainer Frank Hamann bei, auch wenn er nicht vollends zufrieden mit der Leistung war. „Wir haben uns vorgenommen, über 60 Minuten ein konzentriertes Match mit hohem Tempo abzuliefern. Leider hat das Team diese Vorgabe im zweiten Abschnitt etwas vernachlässigt.“ Torhüterin Franziska Nikolaus, nach der Pause für Merline Wünsche zwischen den Pfosten, sei zu wenig unterstützt worden – sie kassierte 16 Treffer. „Ich kann Franzis Verärgerung nachvollziehen. Wenn wir am kommenden Sonnabend in Harrislee etwas Zählbares mitnehmen möchten, dürfen wir uns so einen Auftritt wie in Halbzeit zwei nicht noch einmal erlauben.“

Dennoch: Die große Stärke der Henstedt-Ulzburgerinnen wurde im ersten Liga-Auftritt der neuen Saison deutlich. Schräbler und Hamann können sich auf einen qualitativ und quantitativ stark besetzten Kader verlassen, der auch Ausfälle von Leistungsträgerinnen wie diesmal Tina Pejic, Inga Schlegel und Annika Jordt zu kompensieren weiß. Zudem sind die Neuzugänge Dina Bergmane-Versakova und Jana Grützner voll integriert und helfen dem Drittliga-Zweiten der vergangenen Runde auf Anhieb weiter.

Tore des SV Henstedt-Ulzburg: Marleen Völzke (8/davon 4 Siebenmeter), Marleen Kadenbach (6/2), Katharina Rahn (5), Janicke Bielfeldt, Dina Bergmane-Versakova, Karen Wessoly (je 3), Kristin Bahde, Maren Gajewski, Annika Fimmen, Jana Grützner (je 2),
Helen Andersson (1).