Norderstedt
Handball

HT Norderstedt will Oberliga-Klassenerhalt schaffen

Das HandballTeam Norderstedt, hinten von links: Trainer Florian Korte, Tobias Bombe, Rick Walder, Tom Dippert, Jakob Taulin, Henning Scholz, Tom Pfeffer, Michael Leon Williams jr., Teammanager Sven Vörtmann. Vorne von links: Emmanuel-Junior Kossi Djobokou, Felix Minners, Robin Noack, Hendrik Peters, Tom Minners, Julian Uwiss. Es fehlen Tim Gottschalk, Torge Stauder, Christoph Pöhler und Timo Schmidt.

Das HandballTeam Norderstedt, hinten von links: Trainer Florian Korte, Tobias Bombe, Rick Walder, Tom Dippert, Jakob Taulin, Henning Scholz, Tom Pfeffer, Michael Leon Williams jr., Teammanager Sven Vörtmann. Vorne von links: Emmanuel-Junior Kossi Djobokou, Felix Minners, Robin Noack, Hendrik Peters, Tom Minners, Julian Uwiss. Es fehlen Tim Gottschalk, Torge Stauder, Christoph Pöhler und Timo Schmidt.

Foto: Anne Pamperin

Beim eigenen Vorbereitungsturnier möchte sich die Mannschaft von Trainer Florian Korte den Feinschliff für die Serie 2016/2017 holen.

NORDERSTEDT.  Am 18. September beginnt für die Männer des HandballTeams Norderstedt mit einem Heimspiel gegen die SG Wift/Neumünster die Punktrunde 2016/2017. Die Crew von Trainer Florian Korte ist in die Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg aufgestiegen – und will dort auch bleiben. Im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt verraten der Coach und Teammanager Sven Vörtmann, wie das gelingen soll.

Warum schafft das HandballTeam Norderstedt diesmal den Oberliga-Klassenerhalt und steigt nicht – wie zuletzt die Handballgemeinschaft Norderstedt 2013 – gleich wieder in die Hamburg-Liga ab?

Sven Vörtmann: Unsere Mannschaft ist in den letzten Jahren zusammengewachsen. Wir haben nachhaltig geplant und sind einen Schritt nach dem anderen gegangen. Wenn sich kein Leistungsträger verletzt, ist der Klassenerhalt durchaus machbar.
Florian Korte: Wichtig wird sein, wie wir mit Niederlagen umgehen. In der vergangenen Saison waren wir selber schuld, wenn wir verloren haben. Jetzt kann es passieren, dass du zwar gut spielst, aber keine Punkte mitnimmst.

Das HTN hat nur vier Neuzugänge verpflichtet. Wer ist das?

Vörtmann: Der vom HSV Handball kommende Torwart Lennart Danielsen ist aus beruflichen Gründen schon wieder weg, hier konnten wir allerdings mit Timo Schmidt von der HSG Nord HU einen echten Kracher verpflichten, der super zu uns passt. Mit Henning Scholz, Tom Pfeffer und Jakob Taulin sind drei Rückraumspieler neu im Kader, die uns ebenfalls nach vorne bringen. Auf dieser Position hatten wir Bedarf.

Korte: Wir haben uns auf jeden Fall qualitativ verstärkt, vor allem durch die Rückkehr von Henning Scholz. Er bringt ja Drittligaerfahrung mit.

Wie ist die Vorbereitung bisher gelaufen?

Korte: Anfangs katastrophal. Die Trainingsbeteiligung war nicht besonders gut. So sind wir noch nicht oberligatauglich. Vielleicht haben sich die Jungs noch auf dem Aufstieg ausgeruht, aber jetzt müssen sie schnellstmöglich begreifen, dass das so nicht geht. Sonst werden wir gnadenlos scheitern.

Was hat sich beim HTN im Vergleich zur vergangenen Saison verändert?

Vörtmann: Wir trainieren jetzt einmal pro Woche mehr als bisher, sind dreimal in der Halle und einmal im Fitness- und Vitalclub Elixia.

Korte: Auf körperliche Fitness legen wir sehr viel Wert, denn wir werden in jedem Spiel über 100 Prozent geben müssen.

Am 18. September findet im Schulzentrum Süd das erste Punktspiel ausgerechnet gegen den Meisterschaftsfavoriten SG Wift/Neumünster statt. Hätten Sie sich einen leichteren Gegner gewünscht?

Korte: Wir haben grundsätzlich ein hartes Anfangsprogramm, aber ich sehe das überhaupt nicht negativ, sondern finde es gut, dass wir gleich gegen Wift/Neumünster spielen. Die Jungs wissen sofort, wo sie stehen. Ändern, zum Beispiel im taktischen Bereich, kann man im Laufe der Saison ja immer noch etwas.

Mit der HSG Norderstedt Henstedt-Ulzburg ist in der Stadt vor einigen Monaten ein weiterer Handballverein gegründet worden, der in der 3. Liga antritt. Sehen Sie den Club als Konkurrenz an?

Vörtmann: Nein, Henstedt-Ulzburg ist ja seit Jahren aktiv und hat nun lediglich einen neuen Namen für die Leistungsmannschaft im Männerbereich bekommen. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf unseren nachhaltigen Weg, junge Leute aus der Region aufzubauen und dabei wirtschaftlich solide zu agieren.

Am Wochenende findet im Schulzentrum Süd der Ländercup statt. Was und wen dürfen die Zuschauer hier erwarten?

Vörtmann: Wir freuen uns auch in diesem Jahr über eine tolle Besetzung unseres Vorbereitungsturniers. Die Zuschauer können viele Teams sehen, die sonst eher nicht hier gastieren, wie beispielsweise den brandenburgischen Oberligaverein 1. SV Eberswalde, der Zweitligavergangenheit hat. Alle Handballfans sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen, in die Halle zu kommen.