Norderstedt
Faustball

TuS Wakendorf geht als Tabellenführer ins Ligafinale

Die Faustballer des TuS Wakendorf-Götzberg bereiten sich als Tabellenführer auf einen spannenden Finaltag der Schleswig-Holstein-Liga in Großenaspe vor.  Von links: Timo Steffen, Jan Kröger, Tobias Maschmann, Lars Kröger, Marcel Rinck, Malte Kröger, Peter Kröger und Ole Pagels

Die Faustballer des TuS Wakendorf-Götzberg bereiten sich als Tabellenführer auf einen spannenden Finaltag der Schleswig-Holstein-Liga in Großenaspe vor. Von links: Timo Steffen, Jan Kröger, Tobias Maschmann, Lars Kröger, Marcel Rinck, Malte Kröger, Peter Kröger und Ole Pagels

Foto: Thomas Maibom

Männerteam kann Landestitel in Großenaspe am letzten Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga verteidigen. Frauen kämpfen um Platz drei.

Wakendorf II.  „Wir sind aktueller Landesmeister in der Freiluftrunde, und das wollen wir auch bleiben, wenn die neue Saison nach dem Finaltag am 17. Juli vorüber ist“, sagt Jan Kröger. Der Abwehrspieler vom ersten Männerteam des TuS Wakendorf-Götzberg und zugleich Jugendtrainer sowie Vereinspressewart ist überaus zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Punktrunde 2016 auf Rasen.

Nach drei Spieltagen und zehn von 14 auszutragenden Partien führen die Wakendorfer das Feld der Schleswig-Holstein-Liga mit einem Match und einem Satz Vorsprung auf das Schulzentrum Ohrstedt an. Eine Tabellen­situation, die angesichts der Spielansetzungen des letzten Spieltags, zu dem sich alle höheren Klassen des Landes in Großenaspe versammeln, um die Punktrunden gemeinsam ausklingen zu lassen, reichlich Brisanz birgt. Die Wakendorfer steuern auf ein vorgezogenes Endspiel im Titelkampf zu.

Gleich das erste Match des Tages bringt das Aufeinandertreffen der beiden heißen Titelfavoriten. Im ersten Vergleich am 5. Juni hatte es einen hart umkämpften 2:1 (1:5, 4:11, 11:4)-Sieg der Wakendorfer gegeben. Der einzige Fleck auf der ansonsten weißen Weste des TuS rührt von der 8:11, 11:13-Pleite am vergangenen Spieltag in Schülp her.

„Da hatten wir mit unseren Abwehraktionen so gar keinen Erfolg, und auch unser Angriff präsentierte sich nicht in bester Form“, sagte Kröger, verwies aber auch auf die erfreuliche Leistungssteigerung im Tagesverlauf. Mit glatten Zweisatzerfolgen gegen den VfL Pinneberg (12:10, 11:9) und den TSV Wiemersdorf (11:7, 11:6) verteidigten die Wakendorfer ihren Platz an der Sonne.

„Das wäre cool, wenn wir wieder Meister würden“, sagte Timo Steffen, „und dann werden wir vielleicht auch drüber reden, ob wir dieses Mal den Aufstieg in die 2. Liga wahrnehmen.“ Ein Gefühl, das der Abwehrspieler des TuS mit dem Wakendorfer Frauenteam schon durchlebt. Als dessen Trainer hat Steffen die Hallenrunde 2015/2016 bereits in der Oststaffel der zweithöchsten Liga bestritten.

Nun in der Sommerserie stehen die Zeichen nicht so günstig, aus leicht ersichtlichem Grund. „Wegen Verletzungen, Terminproblemen und anderen Verhinderungsgründen haben wir die ersten beiden Spieltage nur zu viert bestritten, da sind 10:10 Punkte und bislang Platz fünf eine starke Ausbeute“, so Steffen. „Vielleicht rücken wir am 17. Juli ja noch auf Platz drei vor.“

Tabellen der Schleswig-Holstein-Liga vor dem letzten Spieltag am 17. Juli
Männer: 1. TuS Wakendorf-Götzberg (18:2 Punkte/18:3 Sätze), 2. SZ Ohrstedt (16:4/18:4), 3. TSV Uetersen (14:6/15:12), 4. TSV Schülp (12:8/13:9), 5. TSV Wiemersdorf (10:10/13:12), 6. VfL Pinneberg (6:14/7:16), 7. Lübecker TS (2:18/5:19), 8. MTV Süderhastedt (2:18/4:18).
Frauen: 1. TSV Breitenberg (16:4 Punkte/18:5 Sätze), 2. TSV Schülp II (16:4/16:6),
3. TSV Hollingstedt (12:8/12:9), 4. TSV Kronshagen (10:10/11:10), 5. TuS Wakendorf-Götzberg (10:10/11:13), 6. TSV Mildstedt (8:12/11:15), 7. Großenasper SV (4:16), 8. Heinkenborsteler SV (4:16/6:18).