Norderstedt
Fussball

TuS Hartenholm siegt 2:1 gegen PSV Neumünster und hofft

Silvan Gensmer (Mitte) und seine Teamkollegen vom TuS Hartenholm haben das erste Etappenziel auf dem Weg zum Klassenerhalt erreicht

Silvan Gensmer (Mitte) und seine Teamkollegen vom TuS Hartenholm haben das erste Etappenziel auf dem Weg zum Klassenerhalt erreicht

Foto: Thomas Maibom

Platz 14 in der Schleswig-Holstein-Liga reicht dem Club zum Klassenerhalt, wenn Meister SV Eichede in die Regionalliga Nord aufsteigt.

Hartenholm.  „Hier regiert der TuS Hartenholm“ – so schallte es im Chor über den Rasenplatz am Timm-Schott-Weg. Mit einem überzeugenden 2:1 (0:0) Heimsieg über den Tabellenelften PSV Neumünster hatten sich die Fußballer des TuS Hartenholm
(30 Punkte/36:90 Tore) den 14. Rang in der Schleswig-Holstein gesichert und so den ersten großen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt gemacht.

Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf SH-Liga-Meister SV Eichede. Wenn die Stormarner in einer Qualifikationsrunde mit Altona 93, dem Bremer SV und dem 1. FC Germania Eges­torf-Langreder Platz eins oder zwei belegen, darf Hartenholm auch in der kommenden Serie in der höchsten Klasse des nördlichsten Bundeslandes auflaufen.

Jörg Schwarzer, der zum letzten Mal als Cheftrainer des TuS auf der Bank saß, freute sich über eine der besten Saisonleistungen seiner Mannschaft. Von Beginn an waren die Hausherren bemüht, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. In der 54. Minute sorgte Kjell Brumshagen, der zum TuRa Harksheide in die Landesliga Hammonia wechselt, mit einer schönen Direktabnahme für das 1:0.

Selbst der Ausgleich des PSV nach einem Konter (Tim Niklas Jocham/67.) brachte die Hartenholmer nicht aus dem Konzept. Angetrieben von Kapitän Martin Genz, der künftig für den VfR Neumünster kickt, kamen die Gastgeber mit Erfolg zurück: Jannik Holz traf ebenfalls volley zum entscheidenden 2:1 (71.).

„Unser Sieg war absolut verdient, wir waren die Mannschaft, die die Initiative ergriffen hat“, sagte Jörg Schwarzer nach der Partie. Im Falle eines Unentschiedens hätte TuS den Weg in die Verbandsliga Süd-West antreten müssen, da Mitkonkurrent Preetzer TSV beim TSV Altenholz mit 2:1 gewann.

Beim SV Henstedt-Ulzburgherrscht hinsichtlich der Saison 2016/2017 schon jetzt Klarheit. Die Mannschaft von Interimstrainer An­dreas Cornelsen kam beim Vizemeister Eutin 08 mit 1:7 (1:2) unter die Räder und steigt in die Verbandsliga ab. Bis zur Pause lagen die Gäste dank Michel Bluncks Treffer (33.) sogar noch in Schlagdistanz. Da Eutin im zweiten Durchgang aber kräftig Gas gab und Stürmer Florian Stahl in Torlaune war, wollte keine Spannung mehr aufkommen. „Ich mache den Spielern keinen Vorwurf, sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles versucht“, sagte SVHU-Fußballvorstand Jens Fischer.

Die sportliche Verantwortung in der Verbandsliga trägt Trainer Jan „Faxe“ Jakobsen (bisher SV Todesfelde II). Sein 22-Mann Kader wird schon in der kommenden Woche bekannt gegeben. Fischer: „Langfristig soll der Weg des SVHU zurück in die Schleswig-Holstein-Liga führen.“

Einen ersten Eindruck vom neuen Team können sich die Fans am Freitag, 24. Juni, verschaffen. Dann kommt Drittligist Holstein Kiel um 19 Uhr ins Beckersbergstadion.

Der SV Todesfelde schloss die Punktrunde der Schleswig-Holstein-Liga mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg beim VfR Neumünster ab. Der Tabellenfünfte holte in 34 Partien 62 Zähler und stellte einen Vereinsrekord auf. Morten Liebert (37 Saisontreffer) wurde zudem Torschützenkönig.


TuS Hartenholm – PSV Neumünster 2:1 (0:0).
Tore: 1:0 Kjell Brumshagen (54.), 1:1 Tim Niklas Jocham (67.), 2:1 Jannik Holz (71.).
Eutin 08 – SV Henstedt-Ulzburg 7:1 (2:1).
Tore: 1:0 Julian Brauer (11.), 2:0 Tobias Hoeche (30./Eigentor), 2:1 Michel Blunck (33.), 3:1 Florian Stahl (53.), 4:1 Florian Sax (54.), 5:1 Florian Stahl (61.), 6:1 Florian Stahl (86.), 7:1 Florian Stahl (89.).
VfR Neumünster – SV Todesfelde 1:2 (0:1).
Tore: 0:1 Morten Liebert (12.), 1:1 Selcuk Tidim (76.), 1:2 Lennard Koth (84.).