Handball

Torhüter Jan Peveling fällt bis zum Saisonende aus

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Jan Peveling, 27, gilt als einer der besten Keeper in der 2. Bundesliga

Jan Peveling, 27, gilt als einer der besten Keeper in der 2. Bundesliga

Foto: Ulrich Stückler

Der 27 Jahre alte Schlussmann der Zweitliga-Handballer des SV Henstedt-Ulzburg hat sich das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen.

Henstedt-Ulzburg.  Diese Nachricht ist eine Katastrophe für die Handballer des SV Hen­stedt-Ulzburg: Torhüter Jan Peveling, 27, hat sich bei der 26:28-Heimniederlage gegen den VfL Bad Schwartau das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Der Schlussmann, der den „Frogs“ in der Serie 2015/2016 schon einige Punkte festgehalten hat und zu den besten Keepern der 2. Bundesliga gehört, wird in der kommenden Woche operiert und fällt bis zum Saisonende aus – ein Riesen-Handicap im Abstiegskampf.

Peveling zog sich die schwere Verletzung bei einer spektakulären Rettungstat Mitte der zweiten Halbzeit zu, als er von der Ersatzbank aus in seinen Kasten gesprintet war und mit letztem Einsatz eine Schwartauer Großchance vereitelt hatte. Matthias Karbowski, der die Hen­stedt-Ulzburger gemeinsam mit Amen Gafsi trainiert, nahm die Hiobsbotschaft geschockt zur Kenntnis: „Damit verlieren wir den nächsten Leistungsträger.“

Der frühere Profi des HSV Handball spielte damit auf den Ausfall von Kreisläufer Karl Saint-Prix an, der sich vor Beginn der Punktrunde ebenfalls das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen hatte. Der 23 Jahre alte Franzose arbeitet nach geglückter OP sein Reha-Programm ab.

Kurzfristig kann er dem SVHU allerdings nicht aus der Bredouille helfen. Sollte der Genesungsprozess ohne Komplikationen fortschreiten, hoffen die Vereinsverantwortlichen auf ein Comeback im Frühjahr 2016.

Das Aus für Jan Peveling erwischt die „Frogs“ zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nach fünf Niederlagen hintereinander will und muss der SV Hen­stedt-Ulzburg (17./13:23 Zähler/434:479 Treffer) am Sonnabend gewinnen, um nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Mit dem TuS Ferndorf (18./11:23/438:487) kommt der Tabellennachbar in die Norderstedter Moorbekhalle, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Die Verantwortung auf der Torhüterposition wird dann auf den Schultern von Justin Rundt liegen. Sein Stammverein ist zwar der HSV Handball, er darf aber für den SVHU auflaufen, sofern ihn der Bundesligist nicht braucht. Doch was passiert, falls der HSV Rundt wegen eigener Personalprobleme doch einmal anfordern sollte? „Dann“, so Teammanager Joachim Jakstat, „müsste unser Nachwuchsmann Timo Schmidt die Kastanien aus dem Feuer holen.“

Jeder Dauerkartenbesitzer, der zum Heimspiel gegen den TuS Ferndorf einen zusätzlichen Gast mitbringt, bekommt auf dessen Ticket einen Rabatt von 50 Prozent. Wer seine Weihnachts- oder Geburtstagsfeier in die Moorbekhalle verlegen möchte, erhält zwölf Sitzplatz-Tickets zum Sparpreis von 120 statt 156 Euro. Schüler des Berufsbildungszentrums und des Lessing-Gymnasiums erhalten gegen Vorlage des Schülerausweises freien Eintritt. Bestellungen für alle Aktionskarten nimmt Lukas David per E-Mail unter ldavid@svhu-handball.de entgegen. (fb)

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