Norderstedt
Handball

JSG-A-Jugend holt zum Abschied den Hamburger Pokal

Sieger im  Hamburger Pokalfinale, die  weibliche Handball-Jugend A der JSG Alstertal/Norderstedt. Hinten von links: Marion Hinck, Cerian Kabel, Nele Radzuweit, Leonie Vanselow, Maren Gajewski, Antonia Höfer, Marleen Kadenbach, Sabrina Langmann, Annika Polert, Trainer Torsten Steckelmann und Co-Trainerin Kyra Günther. Vorne von links: Victoria Nigbur, Emma Petters, Janine Mielsch, Eyleen Berg, Katharina Thies und Fidelia Thies.

Sieger im Hamburger Pokalfinale, die weibliche Handball-Jugend A der JSG Alstertal/Norderstedt. Hinten von links: Marion Hinck, Cerian Kabel, Nele Radzuweit, Leonie Vanselow, Maren Gajewski, Antonia Höfer, Marleen Kadenbach, Sabrina Langmann, Annika Polert, Trainer Torsten Steckelmann und Co-Trainerin Kyra Günther. Vorne von links: Victoria Nigbur, Emma Petters, Janine Mielsch, Eyleen Berg, Katharina Thies und Fidelia Thies.

Foto: Thomas Maibom

Nach dem Sieg des ältesten Nachwuchsteams löst sich die JSG Alstertal/Norderstedt auf. HTN bietet nun allein Handball für alle Klassen

Norderstedt. Die A-Jugend-Handballerinnen der JSG Alstertal/Norderstedt haben den letzten Auftritt eines Teams der Jugendspielgemeinschaft mit Bravour absolviert. Im Finale des Hamburger Jugendpokals sicherte sich die Oberliga-Mannschaft von Coach Torsten Steckelmann mit einem überlegenen 37:15 (19:8)-Sieg über den klassentieferen Hamburg-Liga-Dritten HSG-Pinnau den Titel.

Ein versöhnlicher Saisonabschluss. Das Team hatte durch zahlreiche Verletzungen und Erkrankungen im Verlauf der Oberligasaison – nachdem die Endrunde der A-Jugend-Bundesliga durch nur zwei zu wenig geworfene Tore verpasst worden war – immer mehr an Boden zum Führungstrio Buxtehuder SV, VfL Bad Schwartau und HSG Handewitt/Nord Harrislee verloren.

„Ich bin stolz darauf, wie sich die verbliebenen Spielerinnen für das Team ins Zeug gelegt und den
vierten Platz verteidigt haben“, sagte Steckelmann, der nach dem Rückzug von Coach Michael Pott zur Saisonmitte das Traineramt übernommen hatte und in der Hochphase der Verletzungsmisere nur eine Handvoll Spielerinnen zum Training begrüßen konnte.

Doch der Spaß nach verpasstem Bundesligafinale und frühem Ausscheiden aus der Ligaspitze kehrte bald wieder zurück. „Es war schön zu sehen, wie sich mit jeder zurückkehrenden Spielerin auch die Trainingssituation verbesserte und die Mannschaft wieder richtig Fahrt aufnahm“, sagte Steckelmann.

Eine Fahrt, die nun alle Beteiligten unter neuen Vereinsnamen fortsetzen werden – die JSG gibt es nicht mehr. Von den in den Damenbereich aufsteigenden Mädchen gehen Annika Polert, Sabrina Langmann, Marion Hinck und Fidelia Thies nach Alstertal, Marleen Kadenbach und Maren Gajewski zieht es zum SV Henstedt-Ulzburg. Steckelmann selber wechselt auf eigenen Wunsch wieder in die Betreuerrolle, das Training übernimmt künftig Markus Risch, der schon bis April 2013 die weibliche A-Jugend trainiert hatte.

Das HTN hat die Partnerschaft mit den Alstertalern zum Saisonende aufgekündigt. „Es war zwar eine gute Zusammenarbeit mit Scala, aber wir konnten das gemeinsame Ziel nicht mehr sehen“, sagte Ulrich Palm, Vorsitzender der HG Norderstedt, die mit dem Norderstedter SV das HTN bildet.

„Unterhalb der C-Jugend gab es die JSG schon faktisch nicht mehr, für den Übergang vom Jugendbereich zu den Frauen war uns nicht mehr klar, für wen wir eigentlich ausbilden“, so Palm, „wir werden nun reinen Norderstedter Handball als HT Norderstedt für alle Spielklassen anbieten.“

Finaltore der JSG Alstertal/Norderstedt: Sabrina Langmann (9), Marleen Kadenbach (8), Maren Gajewski (6/davon 1 Siebenmeter), Janine Mielsch (5), Antonia Höfer und Leonie Vanselow (je 2), Eyleen Berg, Annika Polert, Nele Radzuweit, Katharina Thies und Katharina Vanselow (je 1).