Norderstedt
Hartenholm

Hartenholm will Eutin ein zweites Mal ärgern

Schleswig-Holstein-Ligist empfängt am Sonntag den Regionalliga-Aspiranten. SVHU und Todesfelde spielen am Sonnabend auswärts

Hartenholm. Ein Kämpfer und Mittelfeldorganisator, der auch noch viele Tore schießt – derartige Spieler kann kein Fußballteam so einfach ersetzen. Und so war es vielleicht kein Wunder, dass der TuS Hartenholm ohne seinen krankheitsbedingt fehlenden Kapitän Martin Genz (neun Saisontreffer) zuletzt in der Schleswig-Holstein-Liga mit 1:3 bei Holstein Kiel II unterlag.

„Der eine oder andere Spieler ist da kämpferisch nicht an seine Grenzen gegangen“, sagt Trainer Jörg Schwarzer rückblickend. Daher wird er sich darüber freuen, für die Heimpartie gegen den Tabellenfünften Eutin 08 (Sonntag, 15 Uhr) wieder mit Genz planen zu können. Dann wird sich Hartenholm mit einem von insgesamt vier Mannschaften der höchsten Landesklasse messen, die sich Hoffnungen auf den Regionalliga-Aufstieg machen – neben Eutin sind dies der TSV Schilksee, Holstein Kiel II sowie der SV Eichede.

Allerdings weiß Schwarzers Team sehr gut, wie Eutin zu schlagen ist. In der Hinrunde überraschte der TuS den damaligen Spitzenreiter mit zwei frühen Toren und erkämpfte sich letztlich in Unterzahl nach einer Roten Karte für Jannik Holz einen 2:1-Auswärtssieg. Keeper Jacob Lübke parierte seinerzeit zudem einen Elfmeter, wobei der zuletzt aus privaten Gründen entschuldigte Felix Rathjen am Sonntag dennoch wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Jörg Schwarzer ist optimistisch: „Eutin will in die Regionalliga. Aber mir ist da nicht Angst und Bange, die liegen uns.“

Der SV Todesfelde fährt am Sonnabend (Anstoß: 14 Uhr) zum TSV Altenholz. Nach bisher zwei Siegen in diesem Jahr ist der SVT selbstbewusst, zumal Altenholz nach einer bisher überraschend schwachen Saison bloß Tabellenzwölfter ist. „Aber im Schnitt schießen die mehr als zwei Tore pro Spiel. Wir werden einen Teufel tun und die unterschätzen“, sagt Trainer Sascha Sievers.

Die Gefahr, den TSV Kropp am Sonnabend (14.30 Uhr) zu unterschätzen, ist bei den Männern des SV Henstedt-Ulzburg nicht gegeben. „Beim TSV haben wir nur einmal gewonnen, und das war zum Saisonabschluss, als die zuvor bereits gefeiert hatten“, sagte Coach Jens Martens über die bislang wenig erfolgreichen Dienstfahrten in den Ort nordwestlich von Rendsburg. Positiv: Nach langen Verletzungspausen sitzen beim SVHU Tobias Wittke und Nils Großmann auf der Bank.