Norderstedt
Todesfelde

Die stärkste Saisonleistung

Schleswig-Holstein-Liga-Fußballer des SV Todesfelde fertigen Tabellenführer Eutin 08 mit 6:1 ab

Todesfelde. Sven Tramm ahnte schon früh, was kommen würde. „Da geht was“, sagte der Assistenzcoach zu seinem Cheftrainer Sascha Sievers nach dem Aufwärmprogramm der Fußballer des SV Todesfelde. Tramm hatte ein gutes Gespür. Denn was der Schleswig-Holstein-Ligist auswärts bei Spitzenreiter Eutin 08 anschließend ablieferte, war nicht nur die stärkste Saisonleistung, sondern wohl eines der besten SVT-Spiele überhaupt in den vergangenen Jahren. „Disziplin, Engagement, Zweikampfverhalten und Mut.“ So lautete die Aufzählung von Sievers, als er die Faktoren aufzählte, die zu einem verblüffenden 6:1 (5:1)-Auswärtssieg geführt hatten.

In der Vorbesprechung hatte er seinen Kickern genau den vermeintlichen Schwachpunkt des Gegners aufgezeigt. „Die Eutiner sind ein Team, das gern abwartet. Deswegen haben wir kompakt mit zwei Viererketten gestanden. Und nach Ballgewinnen sollte bei uns die Post abgehen.“

Der Plan ging auf, der SV Todesfelde rannte dem Favoriten schon in der Anfangsphase auf und davon. Angreifer Dennis Studt brachte die Gäste mit seinem fünften und sechsten Saisontreffer (9./17.) früh in Front, der immer stärker werdende Youngster Luca Sixtus machte sogar das 0:3 (20.). Kurz nach dem 1:3 durch Yannick Bremser (27.) folgte ein Eigentor des Eutiners Sönke Meyer – das Match war schon nach einer halben Stunde gelaufen.

Oliver Zebold erhöhte mit seinem 13. Saisontreffer noch vor der Pause vom Elfmeterpunkt, nachdem ihn zuvor Heimkeeper Fabian Oeser mit einer Notbremse gestoppt hatte (44.); diese Aktion brachte dem Torhüter zusätzlich die Rote Karte ein. Damit nicht genug: Mit dem Schlusspfiff machte Morten Liebert sogar das halbe Dutzend perfekt. Sascha Sievers: „Die Mannschaft beeindruckt mich von Woche zu Woche mehr. Die Jungs haben im Kopf den nächsten Schritt gemacht.“

Tore: 0:1, 0:2 Dennis Studt (9./17.), 0:3 Luca Sixtus (20.), 1:3 Yannick Bremser (27.), 1:4 Sönke Meyer (30./Eigentor), 1:5 Oliver Zebold (44./Foulelfmeter), 1:6 Morten Liebert (90.). Rote Karte: Fabian Oeser (Eutin 08/42./Notbremse). SV Todesfelde: Du Preez – Hamann (32. Ferk), Beyer, Lembke, Haldau – Zebold (66. Uhlenbrock), Schumacher, S. Bruhn, Sixtus – Studt (59. Lübcke), Liebert.