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Kaltenkirchen

KT-Coach Dominik Fseisi muss seine Urlauber ersetzen

Fußball-Verbandsliga Süd-West startet an diesem Wochenende

Kaltenkirchen. Dominik Fseisi wusste seit vielen Wochen, was ihn – pünktlich zum Saisonstart in der Fußball-Verbandsliga Süd-West – erwarten würde. Trotzdem hadert der Trainer der Kaltenkirchener Turnerschaft mit der Situation. „Die Vorbereitung lief super. Aber jetzt hat die Urlaubszeit begonnen.“

Nun ist es nicht so, dass ihm an diesem Sonnabend, wenn die KT zum ersten Spieltag beim MTSV Olympia Neumünster antritt (15 Uhr), der halbe Kader fehlt. Aber gerade im Kreativzentrum beklagt der Coach drei gewichtige Ausfälle mit Jury Geibel-Hoffmann, Nikolaos Papadopolous und Maximilian Böhm. „Ich kann es ja nicht ändern. Wir werden eben ein bisschen improvisieren müssen.“

Und es verbleiben durchaus Akteure, die sich zuletzt für eine Startelf-Nominierung aufgedrängt haben. Etwa die Youngster Hassan Mike, Ömer Yener und Deniz-Emrah Seker, allesamt gekommen vom 1. FC Quickborn. Das Trio könnte durchaus in Neumünster von Beginn an spielen. Gleiches gilt auch für Fseisis Assistent Lars Ebeling – der 1,95 Meter große, 32 Jahre alte Defensivroutinier steht bereit für einen Einsatz.

Bald, so Dominik Fseisi, seien allerdings alle Abwesenden wieder zurück in der Heimat. „In zwei Wochen haben wir einen richtig starken Kader beisammen, dann können die guten Zeiten kommen.“

Beim Kaltenkirchener Staffelkonkurrenten aus dem Kreis Segeberg, dem zweiten Team des SV Todesfelde, fehlt zum Auftakt ebenso ein prominenter Urlauber. Denn ausgerechnet der neue Trainer Jan Jakobsen verpasst das Match beim TSV Lägerdorf am Sonnabend (16 Uhr). Dessen Assistent Kay Reining wird jedoch nicht alleine in der Verantwortung stehen – dies wäre sowieso schwierig, da der 37-Jährige als Innenverteidiger aus der Abwehr heraus die junge Truppe auf dem Feld führen soll. „Ich dirigiere die Jungs ein bisschen“, sagt Reining. An der Seitenlinie springt dafür Sven Firsching, sportlicher Leiter des SV Todesfelde und früher über viele Jahre selbst Trainer, ein.

Bei den Todesfeldern, die eine Platzierung im oberen Tabellendrittel anpeilen, dürfte eine Reihe von Talenten ihr Pflichtspieldebüt im Herrenbereich geben. Namen wie Maximilian Kokot, Bennet Möller, Kevin Schramm, Philipp Dittmann oder Timo van Riesen sind bisher lediglich Insidern ein Begriff. Reining vertraut seinen jungen Kollegen aber bereits jetzt bedingungslos. „Ich sehe, wie fokussiert die Jungs sind, welchen Bock sie haben.“

Mit Bezug auf das Duell mit Lägerdorf, vergangene Serie nur aufgrund einer schlechteren Tordifferenz am Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga vorbeigeschrammt, ist er guter Dinge. „Ich habe gehört, dass Lägerdorf noch nicht so gut in Form ist. Ich glaube, dass wir da mindestens einen Punkt holen können.“