Norderstedt
Kaltenkirchen

7:2-Sieg im Regionalliga-Derby

Damen-30-Tennisteam des TC an der Schirnau bezwingt den Lokalrivalen Hamburger SV

Kaltenkirchen. Das mit Spannung erwartete Tennisderby zwischen den Damen 30 des TC an der Schirnau und des Hamburger SV wurde zu einer klaren Angelegenheit. Die Gastgeberinnen setzten sich mit 7:2 gegen die bis dahin ungeschlagenen HSV-Damen durch und sind nun mit 6:0 Zählern und 23:4 Matchpunkten alleiniger Tabellenführer der Regionalliga Nord-Ost.

Beide Teams traten ohne ihre etatmäßige Nummer eins an: Die Schirnauerinnen mussten Inga Radel ersetzen, HSV-Topspielerin Daniela Gayck sagte kurzfristig ab. Der TCS konnte dieses Handicap kompensieren, die Gäste nicht.

Christin Julia Diebold, die bei den Kaltenkirchenerinnen an die Spitzenposition rückte, verlor zwar ihr Einzel gegen Kirsten Cammann mit 4:6 und 4:6, holte aber an der Seite von Vanessa Krapp im Doppel einen Punkt gegen das Duo Cammann/Simone Morgenstern. „Jetzt stehen die Chancen wirklich sehr gut, dass wir zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften fahren“, sagte sie erleichtert.

Am letzten Regionalliga-Spieltag (15. Juni) kann sich der TC an der Schirnau im Fernduell mit Verfolger THC Lüneburg nun sogar eine 3:6-Niederlage beim Hermsdorfer SC leisten.

Derweil hat die erste Damenmannschaft des TC Rot-Weiss Wahlstedt in der Regionalliga Nord-Ost das Duell der beiden bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenteams mit 2:7 gegen den LTTC „Rot-Weiss“ Berlin verloren. Doch die Niederlage war nicht so deutlich, wie es das Endresultat widerspiegelt. Lisa-Marie Mätschke im fünften Einzel (8:10) sowie die Doppel Mathilda Hamlin/Sandra Martinovic (2:10) und Carolin Schmidt/Lydia Steinbach (8:10) verloren ihre Spiele erst im Match-Tiebreak. So blieb es bei den Erfolgen von Lydia Steinbach im vierten Einzel (6:1, 6:1 gegen Ribana Roth) und des Doppels Celine Kirst/Janine Weinreich (6:2, 2:6, 10:8 gegen Romana Tabak/Camille Gbaguidi).

Das zweite Wahlstedter Damenteam (4:4 Punkte) hat sich derweil durch einen 7:2-Heimsieg über Schlusslicht TC 1899 Blau-Weiss Berlin (0:8) auf Rang vier der Regionalliga vorgeschoben und könnte am 15. Juni durch einen weiteren Heimerfolg gegen den SV Zehlendorfer Wespen (6./2:4) den Klassenerhalt eintüten.

Diesen hat in der Nordliga der Herren die Spielgemeinschaft Quickborn/TC an der Schirnau (4./8:4) durch einen knappen 5:4-Erfolg gegen den HildesheimerTC RW (8./2:10) praktisch sicher. Unterdessen muss das Herrenteam des TC Rot-Weiss Wahlstedt (7./2:8) nach der 3:6-Heimniederlage gegen den Hamburger Polo Club (2./10:0) um den Verbleib in der Nordliga bangen.