Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

28:38-Auswärtspleite in Berlin

Drittliga-Handballer des SV Henstedt-Ulzburg enttäuschen beim zweiten Team der Füchse

Henstedt-Ulzburg. Zumindest in fremden Hallen ist bei den Drittliga-Handballern des SV Henstedt-Ulzburg die Luft raus. Fünf Wochen nach Sicherung des Titels in der Nordstaffel, dem sie ein 27:32 in Großburgwedel folgen ließen, haben sich die Männer von Trainer Tobias Skerka beim zweiten Team der Füchse Berlin mit 28:38 (18:18) eine noch deutlichere Auswärtsschlappe geleistet.

Der SVHU agierte in der Bundeshauptstadt nur ganz selten meisterlich. Während des bemerkenswerten Blitzstarts der Hausherren in der Lilli-Henoch-Halle in Berlin-Hohenschönhausen musste Coach Skerka schon in der 6. Minute eine Auszeit nehmen; er bekam sein Team bis zur 11:3-Führung der Hausherren (14.) aber nicht auf Kurs. Mit einer Reihe von Fehlversuchen und Ballverlusten luden die „Frogs“ die Füchse zu zahlreichen Gegenstößen ein, die diese dankbar annahmen und verwandelten.

Erst die Einwechslungen von Keeper Max-Henri Herrmann für den diesmal glücklosen Jan Peveling, Renke Bitter auf der rechten Rückraumseite und Matthias Karbowski auf der Spielmacherposition ließen die Gäste wie verwandelt aufspielen. Mit einem 14:4-Zwischenspurt zog der SVHU auf 17:15 davon (26.), die Partie schien gedreht.

Doch vom vermeintlich erstarkten SV Henstedt-Ulzburg war mit Beginn der zweiten Halbzeit nichts mehr zu sehen. Nun wieder ohne Karbowski, der mit einer Sprunggelenksverletzung ausschied, und nach weiteren Wechseln fanden die Gäste nie wieder ihren Rhythmus, lagen nach 45 Minuten mit 21:25 hinten und verfügten nicht mehr über die nötige Energie für eine weitere Aufholjagd.

„Dieses Match müssen wir schleunigst abhaken und am kommenden Sonnabend in eigener Halle gegen den ATSV Habenhausen für einen versöhnlichen Ausklang sorgen“, sagte Tobias Skerka, „dann wollen wir unseren 15. Heimsieg im 15. Heimspiel einfahren und mit unseren Fans feiern.“

Spielverlauf: 3:0, 7:1 (7.), 7:3, 11:3 (14.), 11:5, 13:7 (17.), 13:13 (21.), 15:14, 15:17 (26.), 18:17, 18:18 – 20:20 (35.), 25:21 (45.), 27:22, 31:24 (51.), 35:26, 38:28.Tore des SV Henstedt-Ulzburg: Renke Bitter (6), Jens Thöneböhn (5), Nico Kibat (4/davon 2 Siebenmeter), Tim Völzke, Steffen Köhler und Christoph Wischniewski (je 3), Florian Bitterlich (2), Matthias Karbowski (1) und Julian Lauenroth (1 Siebenmeter).