Bad Segeberg

Höher, schneller, weiter

Das Team des Kreises Segeberg gewinnt Vergleichswettkampf der Leichtathletiktalente

Bad Segeberg. „Für den Anfang war das schon mal ganz gut“, sagte Anna Lindenau, Leichtathletin des SV Friedrichsgabe, und zog ein positives Resümee des ersten Hallenwettkampfes dieser Saison. Zum Auftakt stand der traditionelle Vergleich der Verbände Segeberg, Stormarn, Lübeck, Herzogtum Lauenburg und Pinneberg an.

In der Kreissporthalle von Bad Segeberg kämpften Nachwuchssportler der Altersklassen U12, U14 und U16 um den prestigeträchtigen Gesamtpokal. Wie im vergangenen Jahr hatten die Gastgeber knapp die Nase vorn und gewannen mit 307 Punkten. Dahinter platzierten sich Stormarn (291), Lübeck (281,5), Herzogtum Lauenburg (256) und Neuling Pinneberg (111,5).

Die jungen Sportler nutzten die Gelegenheit, um Wettkampfpraxis zu sammeln. Im Hochsprung der Altersklasse U16 erreichte Anne Lindenau mit übersprungenen 1,45 Metern Platz drei. „In dieser Disziplin bin ich lange nicht gestartet. Ich bin zufrieden“, sagte die 14-Jährige, die zusammen mit ihren gleichaltrigen Vereinskameradinnen Annike Rohlff und Jaqueline Eylmann im schleswig-holsteinischen E-Kader steht. Mit Aaron Köhler (Bramstedter TS) ist ein weiterer KLV-Sportler berufen worden. Alle vier dürfen sich über eine gezielte Förderung durch den schleswig-holsteinischen Leichtathletikverband freuen.

Einzelsiege für den KLV Segeberg erkämpften in der Altersklasse U16 männlich Pit Hamer (SV Henstedt-Ulzburg) im Hochsprung (1,70 Meter) und Dominic Holst (SV Friedrichsgabe) im 50-Meter-Sprint (6,56 Sek.). Bei den gleichaltrigen Mädchen holten Olivia Alexnat (SC Rönnau 74) im Kugelstoßen mit 9,29 Metern sowie Melina Mattern (SV Friedrichsgabe) im 50-Meter-Sprint (7,11 Sek.) die maximale Punktzahl für ihren Verband. Dominik Posdorfer (Bramstedter TS) gewann mit 1,60 Metern den Hochsprung der U14-Konkurrenz. In den Staffelwettbewerben hatte das Segeberger U14-Team in der Besetzung Fin Heise (SV Henstedt-Ulzburg), Peer Hoppe (Kaltenkirchener TS), Dominik Posdorfer und Aaron Köhler (beide BT) die Nase vorn.