Henstedt-Ulzburg

Nach 30:35-Pleite ist das Saisonziel akut gefährdet

Landesliga-Handballer des SVHU rutschen auf zweiten Tabellenplatz ab

Henstedt-Ulzburg. Das zweite Handball-Männerteam des SV Henstedt-Ulzburg (34:4 Punkte/665:528 Tore), das als Landesliga-Aufsteiger den Durchmarsch in die Schleswig-Holstein-Liga schaffen will, ist in eigener Halle gestrauchelt. Die Mannschaft von Coach Jan Wagner unterlag dem Tabellendritten TuS Lübeck 93 mit 30:35 (16:17) und ist auf Rang zwei hinter den ATSV Stockelsdorf (ebenfalls 34:4 Zähler/641:490 Treffer) abgerutscht.

Glück im Unglück: Da der SVHU II das am 16. Februar ausgefallene Match gegen den Eichholzer SV ohne Tore am grünen Tisch gewonnen hat, greift eine besondere Regel. Sollte zum Saisonende weiterhin Punktgleichheit zwischen den Henstedt-Ulzburgern und dem ATSV herrschen, würde das Torverhältnis nur dann zum Tragen kommen, wenn es zu Gunsten des SVHU ausfällt. Hat Wagners Team nach dem Ende der Punktrunde die schlechtere Bilanz, wird es ein Entscheidungsspiel geben.

Plan- und Rechenspiele, die nach Meinung des Trainers unnötig wie ein Kropf sind. "Wir haben Fahrkarten ohne Ende geworfen und auch in der Höhe verdient verloren", sagte Jan Wagner, der in den kommenden Wochen den Ausfall von Rückraumspieler Philipp Ruge (Mittelhandbruch) kompensieren muss: "Lübeck hat technisch und taktisch eine Klasseleistung geboten. Die waren schneller, besser und haben gemacht, was sie wollten."

SVHU-Rückraummann Philipp Liebe brachte es auf den Punkt: "Wir waren schlecht. Ohne Abwehr kann man kein Spiel gewinnen, auch nicht in der Landesliga. Wenn wir Stockelsdorf noch abfangen wollen, müssen wir an unserer Einstellung arbeiten."

Für ihn und seine Teamkollegen sind Siege in den Partien am 10., 16. und 24. März bei der SG Glinde/Reinbek, gegen die SG Boostedt/Großenaspe und beim TSV Groß Grönau Pflicht. Denn an ein Straucheln des Kontrahenten aus der Nachbargemeinde von Lübeck glaubt beim SVHU niemand...