Norderstedter SV steht nach 22:25 unter Zugzwang

Die 22:25 (11:8)-Auswärtspleite gegen den Tabellenachten HSG Pinnau tut richtig weh:

Norderstedt. Die von Steffen Liepold trainierten Hamburg-Liga-Handballer des Norderstedter SV (5./14:12 Punkte) stehen am kommenden Sonnabend, 18.30 Uhr, in eigener Halle gegen das zweite Team des TSV Ellerbek (3./16:8) unter Zugzwang. Mit einer Niederlage würde sich der NSV wohl vorzeitig aus dem Rennen um Platz zwei verabschieden. Tabellenführer SG Hamburg-Nord (23:1) ist der Konkurrenz weit enteilt.

Eine überflüssige Drucksituation, wie Steffen Liepold findet. "Das war überaus unnötig", sagte der NSV-Trainer, "wir hatten die ungewöhnliche 1:5-Abwehrformation der Pinnauer in der ersten Halbzeit bestens im Griff, hatten schon mit 9:4 geführt, haben uns aber mit 14 Fehlwürfen allein in dieser Hälfte um einen beruhigenden Vorsprung gebracht."

Auch die taktische Umstellung der Gastgeber auf eine 6:0-Abwehr traf die Norderstedter nicht unvorbereitet. "Genau das hatten wir in der Pause besprochen", sagte Liepold, der dann zu seinem Entsetzen feststellen musste, dass kaum eine der Ansagen umgesetzt wurde.

"Hinten fehlte die Aggressivität, vorne haben wir larifari gespielt. Teilweise haben sich die Jungs nach der langen Trainingspause auch nicht mehr an bekannte Abläufe erinnert. Schade dass so die guten Leistungen unserer beiden Torhüter Hendrik Peters und Robin Noack nicht belohnt worden sind."

Tore des Norderstedter SV: Luca Wiese (10/davon 6 Siebenmeter), Paul Gummert (6), Benjamin Struck (2), Christoph Mordhorst, Oliver Kloster, Felix Burmeister und Mark Fentner (je 1).

( (ust) )

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