Spitzenteams des TCRW Wahlstedt eröffnen Hallenserie

Tennisdamen empfangen in der Regionalliga den Club zur Vahr, Nordligaherren erwarten Gifhorn

Wahlstedt. Am Sonntag, 6. Januar, starten die Regionalliga-Tennisdamen des TC Rot-Weiss Wahlstedt in die höchste deutsche Winterspielklasse. Um 11 Uhr empfängt der Vizemeister der Hallenserie 2012 an der Nordlandstraße den Aufsteiger Club zur Vahr. "Das wird insofern ein schwieriges Spiel für uns, weil wir die Mannschaft kaum kennen", sagt Mara Nowak.

Die Mannschaftsführerin des ersten Teams packt auch bei der zweiten Mannschaft des TCRW in der Nordliga organisatorisch an und steht dort als Matchcoach zur Verfügung. "Selber kann ich leider nicht mehr antreten", sagt die 20-Jährige, "meine komplizierte Handgelenksverletzung wäre nur durch eine experimentelle OP zu bewältigen. Und da ich im Alltag nicht beeinträchtigt bin, passt das schon so."

Passen soll es auch in dieser Saison gegen die starke Konkurrenz, von der am Sonntag, 13. Januar, mit dem DTV Hannover gleich ein dicker Brocken seine Visitenkarte in Wahlstedt abgibt. "Die sind sehr stark, wenn sie mit ihren Spitzenspielerinnen antreten", sagt Nowak, "ansonsten dürfte der Club an der Alster mit den Witthöft-Schwestern und unseren ehemaligen Mitspielerinnen Julia Paetow und Katharina Holert zu den stärksten Teams gehören; aber wir sind auch sehr stark."

Nominell wird der Kader von der Bosnierin Sandra Martinovic angeführt, die aber vorrangig im Sommer aufschlagen soll. Den Kern des Regionalligateams bilden Carolin Schmidt, Amelie Intert, Lydia Steinbach und Tina Zimmermann, die von den guten Doppelspielerinnen Luise Intert und Katharina Brown unterstützt werden.

Bereits am Sonnabend, 13 Uhr, eröffnen die Herren des TC Rot-Weiss Wahlstedt mit einem Heimspiel gegen den TC GW Gifhorn die Nordliga-Hallenserie. "Gifhorn ist sehr gut, es wird nicht einfach für uns, den erhofften Punkt zu holen", sagte Ralf Wolgast, Mannschaftsführer des Aufsteigers, "ei nen klaren Favoriten sehe ich in der Liga nicht; für uns zählt nur der Klassenerhalt."