Naturschutz

Helfende Hände für die Renaturierung der Moorbek gesucht

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Freiwillige Helferinnen und Helfer werden vom Naturschutzbund (NABU) gesucht, die bei Arbeiten an der Moorbek in Norderstedt mitanpacken.

Freiwillige Helferinnen und Helfer werden vom Naturschutzbund (NABU) gesucht, die bei Arbeiten an der Moorbek in Norderstedt mitanpacken.

Foto: NABU

Der zentrale Bach in Norderstedt braucht Hilfe. Wie Umweltaktivisten den Lebensraum für Tiere verbessern wollen.

Norderstedt.  Die Moorbek – sie ist nicht nur Namensgeberin für den zentralen Park in Norderstedt Mitte, sondern auch ein Lebensraum für viele Tiere und Organismen. Um die Lebensräume für die Bachbewohner aufzuwerten, treffen sich regelmäßig Helferinnen und Helfer des Naturschutzbundes (NABU) zum „Bachaktionstag“. In diesem Jahr zum sechsten Mal.

Helfende Hände werden dabei immer gebraucht. Auch am Sonnabend, 1. Oktober, wenn die Aktiven der NABU-Gruppe Norderstedt und der AG Moorbekrenaturierung Kiesstrukturen in die Moorbek einbauen wollen.

Naturschutz: Helfende Hände für die Renaturierung der Moorbek gesucht

„Zwei Kiesrauschen sollen geschaffen werden und der Mündungsabschnitt eines Nebenbaches wird mit Kies verbessert. Dadurch soll im Frühjahr und im Herbst mehr Wasser im Forst „Styhagen“ zurückgehalten werden“, sagt Klaus Berking, Koordinator der Arbeitsgruppe. Durch das Einbringen von Kies sollen die Lebensraumbedingungen in diesem Bachabschnitt für Wasserlebewesen und Pflanzen verbessert werden.

Der etwa 4,5 Kilometer lange Bach entspringt übrigens aus einem Teich in Friedrichsgabe in der Nähe der Bahnstation Moorbekhalle, direkt neben dem Lessing-Gymnasium. Er fließt dann in südwestlicher Richtung durch einen Teich im Heidbergpark, am Norderstedter Rathaus vorbei durch den Moorbekpark und mündet schließlich westlich der A7 in die Mühlenau.

Naturschutz: Fünf Bachabschnitte wurden schon bearbeitet

In dem derzeit immer noch überwiegend von Sandablagerungen geprägten Bachbett der Moorbek haben Tiere und Wasserpflanzen wenig Überlebenschancen. Doch seit 2017 verbessert sich die Situation durch die Aktionen der NABU-Arbeitsgruppe zur Moorbekrenaturierung stetig. In fünf Bachabschnitten wurde durch das Einbringen von Kies ein besserer Lebensraum für Kleinstlebewesen und Fische geschaffen.

Der Aktionstag am 1. Oktober dauert von 10 bis maximal 15 Uhr. Mithelfen kann jede und jeder, es sei denn, es liegt eine akute Atemwegserkrankung vor. Warme und wetterfeste Arbeitskleidung ist mitzubringen.

Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zum 29. September, 15 Uhr, unter www.NABU-Hamburg.de/anmeldung. Der genaue Treffpunkt und alle weiteren Infos werden in der Woche vor dem Aktionstag bekannt gegeben. Bei Rückfragen: Matthias Harder, NABU Hamburg, 040/697 08 90, aktionstage@nabu-hamburg.de

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