Corona Kreis Segeberg

Corona-Pandemie fordert fünf weitere Todesopfer im Kreis

Andreas Burgmayer
Eine Intensiv-Pflegerin versorgt einen schwer an Corona erkrankten Patienten auf der Intensivstation. Im Kreis Segeberg liegen derzeit nur drei Corona-Infizierte intensiv.

Eine Intensiv-Pflegerin versorgt einen schwer an Corona erkrankten Patienten auf der Intensivstation. Im Kreis Segeberg liegen derzeit nur drei Corona-Infizierte intensiv.

Foto: Boris Roessler / dpa

Zwar scheint die Pandemie im Alltag der Menschen im Kreis überwunden – doch es sterben immer noch Menschen an dem Virus.

Kreis Segeberg . Nach wie vor fordert die Corona-Pandemie im Kreis Segeberg Todesopfer. Wie der Infektionsschutz des Kreisgesundheitsamtes am Montag mitteilte starben in der vergangenen Woche fünf Menschen an oder mit Covid-19. Drei Frauen im Alter von 80, 84 und 87 Jahren sowie zwei Männer, die 55 und 86 Jahre alt waren. Weitere Angaben zu den Personen machte der Kreis nicht. Aktuell werden 16 Infizierte im Kreis in einer Klinik behandelt, drei davon intensivmedizinisch.

Zahl der Krankschreibungen wegen Corona geht zurück

Die Krankenkasse Barmer meldet unterdessen, dass die Zahl der Corona-bedingten Krankschreibungen in Schleswig-Holstein deutlich rückläufig ist. Das ginge aus einer Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter versicherten Erwerbstätigen hervor. „In der Woche vom 10. bis 16. April waren in Schleswig-Holstein 16.300 Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld wegen einer Covid-19-Infektion arbeitsunfähig. Zwei Wochen zuvor waren es auf dem Höhepunkt noch rund 19.000 Betroffene“, sagt Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der Barmer Schleswig-Holstein. Das entspreche einem Rückgang um rund 14 Prozent. Seit Beginn des Jahres sei die Zahl der Krankschreibungen in Schleswig-Holstein stets gestiegen.

Wie aus der bifg-Analyse weiter hervorgeht, gebe es massive regionale Unterschiede bei der Häufigkeit der Krankschreibungen aufgrund einer Covid-19-Infektion. In Thüringen waren zwischen dem 10. und 16. April mit einer Rate von 244 je 10.000 Anspruchsberechtigten die meisten Versicherten Corona-bedingt krankgeschrieben. Auf Platz zwei und drei befanden sich Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz mit 223 beziehungsweise 211 Betroffenen je 10.000 Anspruchsberechtigten. Hamburg bildete das Schlusslicht mit 111 Krankgeschriebenen.

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