Kreis Segeberg

3G in Bussen und Bahnen wird im Kreis weitgehend akzeptiert

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Fahrgäste steigen in Norderstedt-Mitte von der U-Bahn in die AKN.

Fahrgäste steigen in Norderstedt-Mitte von der U-Bahn in die AKN.

Foto: Frank Schulze / Schulze

AKN, Autokraft, VHH, Nordbahn: Bisher gibt es nur wenige Probleme bei den stichprobenartigen Kontrollen der Fahrgäste.

Norderstedt . Seit Mittwoch gilt in Bussen und Bahnen 3G. Das bedeutet: Alle Fahrgäste müssen nachweisen können, dass sie entweder vollständig geimpft, genesen (nicht länger als 180 Tage) oder getestet sind (negativer Antigen-Schnelltest unter Aufsicht, nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test). Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Schülerinnen und Schüler.

„Wir haben am Mittwoch mit stichprobenartigen Kontrollen in unseren Zügen und Bussen der Autokraft begonnen. Unser Kontroll- und Sicherheitspersonal berichtet von hoher Akzeptanz der neuen 3G-Regeln bei unseren Fahrgästen im Kreis Segeberg“, sagt Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst. Wer keinen 3G-Nachweis vorweisen kann, wird vom Sicherheitspersonal gebeten, am nächsten Halt auszusteigen und den Nachweis in einer Teststelle nachzuholen. Ein Verstoß gegen die 3G-Regel ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld belegt ist. Bei Problemen kann die Bahn die Bundespolizei um Unterstützung bitten.

In AKN-Zügen (Linien A1, A2, A3) wird wie bei der Nordbahn (RB 82) ebenfalls genau hingeschaut. ,,Im Rahmen der Fahrkartenkontrolle macht das Personal stichprobenartige Kontrollen“, sagt Christiane Lage-Kress, Sprecherin der AKN und der Nordbahn. 3G sei für alle eine Herausforderung, Diskussionen mit Fahrgästen gehörten dazu. ,,Zwei Personen mit fehlendem Nachweis wurden des Zuges verwiesen“, sagt die Sprecherin, ohne Einzelheiten zu nennen. Bei Problemen zieht die AKN die Landespolizei hinzu. In VHH-Bussen sorgen – wie beim HVV – die Sicherheits- und Prüfdienste für die Durchsetzung von Maskenpflicht und 3G. ,,Unser erster Eindruck ist, dass die neue 3G-Regelung von den Fahrgästen gut angenommen wird und eine große Mehrheit einen 3G-Status vorweisen kann“, sagt VHH-Sprecherin Christina Sluga. Die Stimmung sei entspannt, es gebe eine breite Zustimmung zur 3G-Regel und deren Kontrollen. ,,Wie unser Prüfdienst berichtet, halten viele Fahrgäste bereits die Impfausweise oder Smartphones hoch, wenn die Prüfer und Prüferinnen den Bus betreten.“ Natürlich gebe es auch Fahrgäste, die die 3G-Regel und Kontrollen als unnötig empfänden. ,,Diese Fahrgäste gehören aber zu einer sehr kleinen Minderheit.“

Im Kreis Segeberg hat es seit Mittwoch 60 nachgewiesene Corona-Neuinfektionen gegeben. Elf Personen davon sind Kontaktpersonen. Ein 72 Jahre alter Mann starb am Mittwoch an den Folgen einer Corona-Infektion.

( JR )

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