Bildung

10,3 Millionen Euro für Schulsanierung im Kreis Segeberg

Ole-Christopher Plambeck, Landtagsabgeordneter der CDU aus Henstedt-Ulzburg.

Ole-Christopher Plambeck, Landtagsabgeordneter der CDU aus Henstedt-Ulzburg.

Foto: Christopher Herbst

Landesregierung unterstützt Umbau, Erweiterung, Neubau und Sanierung von Schulen mit 120 Millionen Euro.

Kreis Segeberg. Die schleswig-holsteinische Landesregierung unterstützt die Sanierung, die Erweiterung, den Umbau und Neubau von Schulen in den nächsten Jahren mit 120 Millionen Euro. Das entsprechende Förderprogramm wurde nun initiiert, es ist das dritte in dieser Wahlperiode, nachdem die „Jamaika“-Regierung bereits einmal 50 Millionen Euro verteilt und aus einem Bundesprogramm 120 Millionen Euro geflossen waren. Auch diesmal wird das Geld anteilig auf Städte und Kreise verteilt – Segeberg erhält demnach rund 10,3 Millionen Euro.

Schülerzahlen im Kreis Segeberg steigen

„Auch wenn die Kommunen in den letzten Jahren bereits viel in ihre Schulen investiert haben, ist der Sanierungsstau immens“, sagt Ole-Christopher Plambeck, Landtagsabgeordneter aus Henstedt-Ulzburg und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Gerade in Corona-Zeiten hat sich gezeigt, dass nicht mehr alle Klassenräume den heutigen Anforderungen entsprechen, wenn zum Beispiel keine Lüftung durch das Öffnen von Fenstern möglich ist.“

Im Kreis Segeberg würden die Schülerzahlen zudem steigen, sodass viele Erweiterungen anstünden. „Ich erwarte mir einen echten Schub von dem Programm.“ Nimmt man die Eigenanteile der Kommunen hinzu, rechnet Plambeck für Schleswig-Holstein mit einer Gesamtinvestition von über 250 Millionen. Der Landeszuschuss wird 50 Prozent der Ausgaben umfassen, allerdings auf maximal drei Millionen Euro pro Schulgebäude und eine Million Euro pro Schulsporthalle begrenzt.

Welche Projekte unterstützt werden, steht noch nicht fest. Anträge können auch erst ab dem 1. Juni 2022 gestellt werden – bis dahin können Schulträger die erforderlichen Unterlagen (Bau-, Kosten-, Finanzierungspläne) zusammenstellen. Baumaßnahmen, die bewilligt werden, müssen zudem spätestens bis Ende Juni 2024 umgesetzt sein.

( che )

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