Kreis Segeberg

Corona-Ausbrüche an mehreren Schulen im Kreis

Eine Helferin testet einen Mann mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Eine Helferin testet einen Mann mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Gesundheitsamt meldet am Mittwoch 63 Corona-Neuinfektionen. So ist die Infektionslage im Kreis Segeberg.

Kreis Segeberg.  Der Infektionsschutz des Kreisgesundheitsamtes in Bad Segeberg meldete am Mittwoch kreisweit 63 per PCR-Test nachgewiesene Corona-Neuinfektionen – der bislang höchste Wert innerhalb eines Tages in den letzten Wochen. Elf Personen unter den Neuinfizierten sind Kontaktpersonen. „Insgesamt besteht ein diffuses Infektionsgeschehen. Häufig sind mehrere Haushaltsmitglieder betroffen. Hinzukommen zahlreiche Schulen, an denen es Corona-Fälle gibt. Aus Datenschutzgründen werden wir keine Schulnamen nennen“, teilte die Sabrina Müller, die Sprecherin der Kreisverwaltung mit.

Corona: Inzidenz in Bad Segeberg hoch, in Norderstedt sinkend

Wer auf die aktuellen Inzidenzen für den Kreis Segeberg schaut, kann nachvollziehen, in welchen Städten und Gemeinden es kleinere lokale Ausbrüche gegeben haben muss. Die mit 136 höchste Inzidenz hat jetzt Bad Segeberg. Die Kreisstadt lag vor einer Woche noch bei einem knapp halb so hohen Wert. Dort sollen gleich mehrere Schulen von kleinen bis mittleren Ausbrüchen betroffen sein. In Norderstedt hingegen ist die Inzidenz wieder gesunken – von über 100 vor einer Woche auf jetzt noch 82,1. Der beendete Ausbruch im Altenheim Haus Hog’n Dor dürfte damit zu tun haben.

Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis beträgt jetzt 8951. Wieder als genesen gelten 8409 Menschen. Aktuell sind also 365 Personen mit Corona infiziert und beim Kreis registriert. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit noch 365 Personen, wieder aus dieser entlassen wurden im Verlauf der Pandemie 19.354 Personen. In die Kliniken der Region bleibt die Lage unverändert entspannt: Elf Personen werden in einer Klinik versorgt, eine davon intensivmedizinisch. Die Gesamtzahl der Verstorbenen steht unverändert bei 177.

( abm )

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