Kultur

Die Söhne Hamburgs wollen in Norderstedt feiern

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Die Söhne Hamburgs (v. l.): Stefan Gwildis, Rolf Claussen und Joja Wendt.

Die Söhne Hamburgs (v. l.): Stefan Gwildis, Rolf Claussen und Joja Wendt.

Foto: Christian Barz

In der Norderstedter „TriBühne“ wollen Stefan Gwildis, Rolf Claussen und Joja Wendt „Musik und Döneken machen“.

Norderstedt.  Die Söhne Hamburgs werden flügge, setzen aber gleich hinter der Landesgrenze nach Schleswig-Holstein in Norderstedt wieder auf und wollen in der „TriBühne“ mit ihren Fans Weihnachten feiern.

Söhne Hamburgs treten in Norderstedt „TriBühne“ auf

Sie sind die heiligen drei, die jedes Kind kennt, der Claussen, der Gwildis und der Wendt – und sie planen das Weihnachtsvergnügen der besonderen Art: Im November und Dezember bescheren die Söhne der Hansestadt sich selbst und ihren Fans einen randvollen Adventskalender. Stefan Gwildis, Tastenmagier Joja Wendt und die Allzweck-Bühnenbegabung Rolf Claussen haben sich drei Dinge ganz fest vorgenommen: Sie wollen Herzenswärme verbreiten in der kalten, grauen Jahreszeit, dazu beschwingte Beschaulichkeit – und ein gerütteltes Maß gepflegten Wahnsinns.

Und natürlich kommen die Söhne Hamburgs nicht mit leeren Händen nach Norderstedt, sondern mit prallvollem Gabensack: Ihre längst zu norddeutschen Hits gereiften Song-Perlen befinden sich darin, dazwischen Akrobatisches, Überraschendes und natürlich Weihnachtliches, unter anderem amerikanische Christmas-Hits, denen die Söhne neue oder nur verschollen geglaubte deutsche Texte schenken.

Söhne Hamburgs: Gwildis, Wendt und Claussen auf Tour

Die höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten der drei Söhne werden in ihren Songs deutlich: Während Joja in einem verbal und spielerisch irrwitzig flinken Boogie Woogie den „Piano-Mann“ in sich besingt, widmet Stefan, ganz erdiger Handschlag-Hamburger, seiner Heimat den soulig-balladesken Titelsong. Und Rolf, nach sechs gescheiterten Ehen zwangsläufig Frauenversteher der Band, waltet seines Amtes, indem er mit orchestralem 007-Appeal einer angebeteten Schaffnerin und ihrem zärtlichen Zangenabdruck ein musikalisches Denkmal setzt.

Die Söhne Hamburgs machen sich 2021 das erste Mal auf ihren Weg aus dem Norddeutschen Tiefland über das Mittelgebirge bis zum Alpenvorland. Um ihrer Mission folgend auch andere Städte der Republik zu inspirieren, die „Töchter Erfurts“ oder „Cousinen Dortmunds“ zu gründen und gemeinsam Liebeslieder an ihre Heimatstädte zu richten. Da nun so langsam der Sommer seinen Höhepunkt erreicht, kann die Best-Ager-Boyband auch wieder Gedanken wie „Endlich wieder Weihnachten!“ zulassen. Denn: „Weihnachten ist eine besondere Zeit, und wir haben das Bedürfnis, diese endlich wieder zu feiern, auf der Bühne mit unseren Freunden, und mit unseren treuen Fans. Zusammenkommen, gemeinsam Musik und Döneken machen – eigentlich ist es genau wie damals, als wir uns beim Musizieren auf den Straßen Hamburgs kennen gelernt haben.“

Söhne Hamburgs, Do 2.12, 20.00, TriBühne, Tickets 44/48/52 Euro unter 040/30 98 71 23.

( abm )

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