Norderstedt

Black Cat Biscuit brachte das Publikum zum Tanzen

Blueswerk präsentierte Black Cat Biscuit im Kulturwerk.

Blueswerk präsentierte Black Cat Biscuit im Kulturwerk.

Foto: Heike Linde-Lembke / Heike Linde-Lembke .

Band gastierte bei Veranstaltungsreihe „Blueswerk“ im Norderstedter Kulturwerk. Was sie auf die Bühne brachten.

Norderstedt. Bart Arnauts machte dem Band-Namen Black Cat Biscuit alle Ehre, wenn er mit seiner Gitarre beim Blueswerk-Konzert im Kulturwerk über die Bühne tigerte. Die Band heizte den Zuhörerinnen und Zuhörern mächtig ein und startete mit einer Art Hymne, mit „Elwood Blues“. Arnauts haute wuchtig in die Saiten seiner Gitarre, um dann mit der Band schwungvoll tanzbaren Rhythmus auf die Planken zu legen.

Konzert: Black Cat Biscuits bringen Publikum zu Tanzen

Doch leider waren nur zirka 60 Zuhörerinnen und Zuhörer in den 400-Leute-Saal gekommen, was Blueswerk-Chef Miro Berbig denn doch die Sorgenfalten auf die Stirn trieb. Waren es die rasant steigenden Corona-Inzidenzzahlen, oder war es nur das schaurige Wetter? „Wir werden solange Konzerte machen, wie es irgend geht“, sagte Berbig fast trotzig.

„Are You ready for the Blues?“, fragte Bart Arnauts, bevor er mit den Seinen „Say Hello To Godot“ ablieferte, und Mundharmonika-Spieler Mighty Mark Sepanski sich für sein vortreffliches Solo den ersten Applaus abholte. Im Song „Let The Blues Heal You“ rollte Sepanski mit seiner Mundharmonika durch den Locomotion-Sound und ließ die Dampfmaschine hoch sirrend pfeifen. Cowboy-Romantik kam mit „It Ain’t Day“ auf, und man meinte, die fünf harten Jungs einsam über die Prärie reiten zu sehen. Viele Songs von Black Cat Biscuit lockten zum Tanz, und so hielt es bei „Wheels 2020“ einige Gäste nicht mehr am Tisch – die Tanzecke war eröffnet. In „Giovanni Winnetou“ hatte Kontrabassist Patrick Pat Indestege seinen großen Auftritt – ein bravouröses Solo. Am 19. Februar geht’s weiter mit Blueswerk. Dann kommt das Hilden Organ Trio.

( lin )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Norderstedt