Norderstedt

Bayerische Tuba soll für Wumm sorgen

| Lesedauer: 2 Minuten
Tubist Andreas Martin Hofmeir (43) stammt aus München. Bei seinen Konzerten tritt er gern ohne Schuhe auf!

Tubist Andreas Martin Hofmeir (43) stammt aus München. Bei seinen Konzerten tritt er gern ohne Schuhe auf!

Foto: Philippe Gerlach

Andreas Martin Hofmeir ist Solist beim Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters Norderstedt.

NORDERSTEDT.  Mit großem Blech geht das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) am Sonnabend, 30. Oktober, in der „TriBühne“ in sein erstes Herbstkonzert seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Als Solist konnte Andreas Martin Hofmeir mit seiner Tuba gewonnen werden. Der vielfach ausgezeichnete Musiker und Kabarettist kommt aus dem Mutterland der Blechbläser, aus Bayern, und gilt als einer der besten Tubisten.

Mit diesem Zusammentreffen eines bayerischen Tuba-Spielers und eines norddeutschen Blasorchesters erhofft sich das SBN ein prickelndes Konzert mit viel Wumm. Als Höhepunkt haben die Musikerinnen und Musiker das Konzert Nr. 2 für Tuba und symphonisches Blasorchester Op. 67/2 von Jörg Duda ins Programm gehoben.

Andreas Martin Hofmeir gilt als musikalischer Grenzgänger mehrerer Genres. Der 43-jährige Münchner Musiker spielt seit seinem zwölften Lebensjahr Tuba. Er studierte unter anderem an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin und an der Musikhochschule in Hannover. Im Jahr 2005 holte er als erster Tubist überhaupt den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin, 2013 wurde er als erster Tubist mit dem Echo Klassik zum Instrumentalisten des Jahres gekürt. Er hat eine Professur an der Universität Mozarteum Salzburg und ist Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band „LaBrassBanda“. Bei seinen Konzerten tritt er gern ohne Schuhe auf.

Das seit 40 Jahren bestehende Symphonische Blasorchester Norderstedt, das im Jahr 2009 den Kulturpreis der Stadt Norderstedt erhielt, ist eines der leistungsfähigsten Orchester Norddeutschlands, nimmt an deutschlandweiten Wettbewerben teil und brachte schon so manchen Preis mit nach Hause. Das Repertoire umfasst sinfonische Blasmusik von Adaptionen klassischer Streicher-Sinfonien bis zu Jazz und Filmmusik.

Auf dem Programm des Herbst-Konzerts stehen Werke für Tuba und darüber hinaus ein musikalisches Geschenk zum 50. Geburtstag der Stadt Norderstedt (der eigentlich im vergangenen Jahr gefeiert werden sollte) sowie Kompositionen von Philipp Sparke, Gustav Holst und Frank Ticheli.

( lin )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Norderstedt