Langenhorn/Norderstedt

Bezirksversammlung ist für Ausbau des Tarpenbekwanderwegs

Verbotsschild „Kein Durchgang“ vom Bezirksamt Hamburg-Nord.

Verbotsschild „Kein Durchgang“ vom Bezirksamt Hamburg-Nord.

Foto: CDU Langenhorn

Mindestens 1,2 Millionen Euro kostet der Ausbau des beliebten Wanderwegs, der von Norderstedt entlang der Tarpenbek durch Langenhorn führt.

Norderstedt/Langenhorn.  Zumindest, wenn dies in dem Umfang geschieht, wie es der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel und das Bezirksamt Nord favorisieren. Ein 951 Meter langer komfortabler Wanderweg soll entstehen, der an allen Stellen drei Meter Breite hat und so ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer bietet. Mit dem Ausbau soll der seit Jahren schwelende Konflikt um die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des ursprünglich nur als Arbeits- und Schauweges angelegten Pfades beendet werden. Knackpunkt ist nun, ob die Hamburger Umweltbehörde das Geld für den Umbau freigibt. Eine weitere Hürde wurde am vergangenen Donnerstag genommen: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord schloss sich mit einem Beschluss dem Wunsch nach Ausbau an. Zugleich hat sie das Bezirksamt beauftragt, in diesem Sinne die Umsetzung zu planen und die Einwerbung der notwendigen Haushaltsmittel vorzunehmen. Das Bezirksamt begrüßte diesen Beschluss und zerstreute Befürchtungen in dem Gremium, dass die Planung des Weges quasi schon in Stein gemeißelt sei. Wenn das Geld aus der Umweltbehörde fließe, gebe es ausreichend Raum für Mitsprache.

( abm )

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