Kreis Segeberg

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 36,8

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Helfer testen eine Frau  mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Gesundheitsamt meldet am Donnerstag 15 Neuinfektionen. Menschen im Kreis Segeberg trotz Corona nicht häufiger krank.

Norderstedt.  Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg meldet am Donnerstag 15 per PCR-Test nachgewiesene Corona-Neuinfektionen. Sechs Personen davon sind Kontaktpersonen bereits Infizierter. Die Inzidenz im Kreis liegt derzeit bei 36,8. Die Gesamtzahl aller in der Pandemie Infizierter liegt jetzt bei 7217. Wieder als genesen gelten 6810 Menschen. Aktuell sind 246 Personen mit Corona infiziert. In Quarantäne befinden sich 616 Personen. Sechs Infizierte werden in einer Klinik versorgt, drei davon intensivmedizinisch.

Corona-Pandemie sorgt nicht für mehr Krankschreibungen

Der Krankenstand bei den 31.571 versicherten Arbeitnehmern der AOK NordWest im Kreis Segeberg ist trotz der Schwankungen aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 stabil geblieben. Der Wert lag wie im Vorjahr im Durchschnitt bei 5,6 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NordWest hervor. Danach verursachten Muskel- und Skeletterkrankungen unverändert die meisten Ausfalltage. Mit 23,8 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Auf den weiteren Plätzen folgen psychische Erkrankungen (13,2 Prozent), Verletzungen (10,6 Prozent) und Atemwegserkrankungen (zehn Prozent).

„Muskel-Skelett-Erkrankungen sind nach wie vor die Hauptursache für Krankschreibungen. Hier können gezielte Präventionsangebote helfen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessern“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Die Corona-Pandemie führte zu teilweise erheblichen Schwankungen beim Krankenstand im Kreis Segeberg.

49 Prozent der Beschäftigten mindestens einmal krank

Zunächst gab es zu Beginn der Pandemie im März einen deutlichen Anstieg des Krankenstandes von 6,6 Prozent im Februar auf 7,7 Prozent im März. Von Mai (4,7 Prozent) bis August (fünf Prozent) zeigte sich insgesamt ein deutlicher Rückgang, der jedoch ab September in die zweite Welle überging und im November erneut einen hohen Wert von 5,8 Prozent erreichte. Unterm Strich blieb es jedoch im Jahresdurchschnitt bei 5,6 Prozent analog zum Vorjahreswert.

Nach der aktuellen AOK-Auswertung für 2020 meldeten sich 49 Prozent der Beschäftigten einmal oder mehrfach krank. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige im Kreis Segeberg durchschnittlich an 20,5 Tagen krankgeschrieben. Dabei wurden 47,1 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 14,5 Kalendertagen.

( abm )

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