Kulturförderung

Kreis Segeberg fördert Kulturprojekte in der Region

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Eine Teilnehmerin mit einem Cellokasten auf dem Rücken beim Wettbewerb "Jugend musiziert" (Symbolbild).

Eine Teilnehmerin mit einem Cellokasten auf dem Rücken beim Wettbewerb "Jugend musiziert" (Symbolbild).

Foto: Jan-Philipp Strobel / picture alliance / dpa

Kulturschaffende und Träger können bis 31. Juli Anträge stellen. Zur Verfügung stehen insgesamt 100.000 Euro.

Kreis Segeberg. Kulturschaffende und Kulturträger können weiterhin Anträge auf Förderung durch den Kreis Segeberg stellen. Darauf weist die zuständige Fachbehörde (Kita, Jugend, Schule, Kultur) hin. Der zur Verfügung stehende Topf wurde 2021 vergrößert, früher umfasste dieser 20.000 Euro, mittlerweile sind es 100.000 Euro – da durch die Corona-Pandemie die Kulturszene schwer getroffen worden ist.

Grundsätzlich förderfähig sind künstlerische und kulturelle Projekte, die das Kulturangebot im Kreis bereichern – und mindestens eine kreisweite Bedeutung haben. So wird in diesem Jahr neben dem Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ auch ein Kooperationsprojekt von Schülerinnen und Schüler mit Landwirten und Künstlerinnen unter dem Titel „Landkunststück macht Schule“ unterstützt.

Eine weitere Maßnahme, die profitiert, ist die geplante Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Zentrums für Bildung, Kultur und Tourismus im Kreis. Über weitere Projekte berät die Kreispolitik in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am 17. August.

Förderanträge können bis 31. Juli gestellt werden

Anträge können von Personen oder gemeinnützigen Einrichtungen beziehungsweise Gebietskörperschaften eingereicht werden. In einem formlosen Schreiben muss begründet werden, warum eine Förderung notwendig und angemessen ist. Ebenso muss ein Finanzierungsplan mitgeschickt werden, in dem ein Eigenanteil sowie die Sicherung der Gesamtfinanzierung nachgewiesen werden. Nicht gefördert werden Kosten für Anschaffungen und Ausstattungsgegenstände. Generell nicht bezuschusst werden Vorhaben mit einem Kostenvolumen von unter 1200 Euro.

Die Förderquote wurde – wegen der besonderen Corona-Situation – von zuvor 20 auf nun 50 Prozent erhöht, die Zuwendungshöhe ist auf maximal 20.000 Euro begrenzt. Das bedeutet: Die förderfähigen Kosten eines Projektes betragen höchstens 40.000 Euro.

Förderanträge sollten bis spätestens Sonnabend, 31. Juli, gestellt worden sein. Diese gehen an den Kreis Segeberg, Fachdienst 51.10 „Kita, Jugend, Schule, Kultur“, Hamburger Straße 30, 23795 Bad Segeberg. Auskünfte zur Kulturförderung erteilen Angela Klimpel (04551/951 91 89) und Susanne Schleicher (04551/951 95 66). Allgemeine Informationen zum Thema Kultur gibt es auch online auf segeberg.de/für-segeberger/kultur.

( che )

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