Tangstedt

„Costa Kiesa“: Umzäunung für 60.000 Euro

| Lesedauer: 2 Minuten
Christopher Herbst
Bürgermeister Jürgen Lamp (CDU) geht bisher von einem Saisonstart zu den Sommerferien aus.

Bürgermeister Jürgen Lamp (CDU) geht bisher von einem Saisonstart zu den Sommerferien aus.

Foto: Christopher Herbst

Der Baggersee in Tangstedt wird für den Badebetrieb fit gemacht. Aber viele Fragen sind noch ungeklärt.

Tangstedt.  Puzzleteil für Puzzleteil setzen die Gemeinde Tangstedt und die Itzstedter Amtsverwaltung in diesen Wochen ihr umfangreiches Konzept für den künftigen Badebetrieb an der sogenannten „Costa Kiesa“ zusammen. Wie berichtet, hatte sich die Politik dafür ausgesprochen, dass der bei vielen Menschen in der Region seit Jahrzehnten überaus beliebte Baggersee nicht geschlossen wird, sondern weiter für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll. Aber eben unter neuen Bedingungen – als eingegrenztes Areal, mit Eintrittspreisen, angemessenen sanitären Anlagen und einem Hygienekonzept, wie dies zum Beispiel im Itzstedter Freibad geregelt ist. Ein Caterer sowie die Firma Eggers sind die Partner.

Aus Sicht von Bürgermeister Jürgen Lamp (CDU) ist die mögliche offizielle Eröffnung der neuen „Costa Kiesa“ zum Beginn der Sommerferien am 21. Juni realistisch. Nicht nur mit Blick auf die Corona-Situation, sondern auch, weil zuerst eine Infrastruktur geschaffen werden muss.

Hierfür hat eine Fachfirma nun den Auftrag erhalten, einen zwei Meter hohen Zaun um die Badestelle zu bauen. Die Kosten liegen bei etwa 60.000 Euro. Die Arbeiten sollen am 17. Mai beginnen. Bisher geht es um zwei Strandbereiche, allerdings gibt es einen dritten, der nicht zur Gemeinde, sondern Eggers gehört – aber eben in der Vergangenheit ebenso von Besuchern genutzt worden war. Vor der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 5. Mai (19.30 Uhr, Turnhalle) ist ein Gespräch zwischen Lamp, Eggers und dem Norderstedter Caterer Heino Japp vorgesehen, um diese Frage zu klären. Das Kiesunternehmen hat zudem zugesagt, sich an der Erschließung für unter anderem die Wasserleitungen zu den Toiletten und Duschen zu beteiligen. Möglich wäre aber auch, dass zunächst Container genutzt werden.

Auf eine Ausschreibung für einen Sicherheitsdienst haben sich drei Firmen beworben. Hier sollen die Ausgaben nicht höher als 10.000 Euro pro Monat sein. Positiv verliefen zuletzt die Beratungen mit den anderen Amtsgemeinden über deren finanzielle Beteiligung – hier kann Tangstedt eine Summe zwischen 20.000 und 30.000 Euro erwarten.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Norderstedt