Kreis Segeberg

Am Donnerstag gibt es wieder Termine für die Impfzentren

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Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das neuartige Coronavirus (Symbolbild).

Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das neuartige Coronavirus (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

22.000 Erstimpfungen für den Zeitraum vom 3. bis 9. Mai verfügbar. Arztpraxen erhalten im gleichen Zeitraum 105.000 Impfdosen

Kiel.  Bis einschließlich 2. Mai sind in Schleswig-Holstein die Termine für die Erstimpfungen in den 28 Impfzentren ausgebucht, jetzt steht fest, wie es danach weitergeht. So werden am morgigen Donnerstag ab 17 Uhr über das Onlineportal impfen-sh.de 22.000 neue Termine mit den Wirkstoffen von Biontech und Moderna vergeben – und zwar ausschließlich für den Zeitraum vom 3. bis 9. Mai. Diese können von Menschen aus den Prioritätsgruppen 1 und 2 gebucht werden. Parallel erhalten die Arztpraxen für diese Phase sogar 105.000 Impfdosen Biontech und Astrazeneca. Auch diese sind Personen der höchsten beiden Gruppen vorbehalten, allerdings können Ärzte nach eigenem Ermessen Astrazeneca auch an Patientinnen und Patienten im Alter ab 60 ausgeben, sofern es keine dringlicheren Berechtigten gibt.

Auch die zusätzlichen 55.000 Dosen Astrazeneca, die das Land aus Dänemark bekommt, gehen an die Praxen, hier läuft indes noch die Abstimmung. Bereits ab dem 6. Mai werden dann alle Angehörigen der dritten Prioritätsgruppe – diese ist die größte – Termine entweder online für die Zentren (Vergabe: impfen-sh.de, 6. Mai, 17 Uhr) oder über die Praxen vereinbaren können. Das würde sämtliche Lehrkräfte, aber auch Angestellte im Lebensmitteleinzelhandel, betreffen, ebenso viele Menschen mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen. Innerhalb dieser Gruppe soll jedoch nicht weiter unterschieden werden, um Chancengleichheit zu wahren. Diese Impfungen würden ab dem 10. Mai stattfinden.

Im Verlauf des Juni rechnet die Landesregierung nach jetzigem Stand mit einem Wegfall der Priorisierungen. „Impfen ist der wichtigste Schritt aus dieser Pandemie. Die Liefer-Ankündigungen der Bundesregierung geben Hoffnung, dass bald deutlich mehr Menschen davon profitieren können“, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP).

Die Inzidenz im Kreis ist weiterhin rückläufig, sie stand am Dienstag bei 58,4, sie dürfte angesichts von nur 21 Neuinfektionen (fünf Kontaktpersonen) – eine Woche vorher waren es 28 – weiter sinken. Aktuell sind 593 Menschen infiziert, 1231 befinden sich in Quarantäne. 28 Segebergerinnen und Segeberger werden in einem Krankenhaus behandelt, neun davon intensivmedizinisch.

( che )

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