Badesee

Tangstedt soll Zuschuss für Costa Kiesa erhalten

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Christopher Herbst
Caterer Heino Japp hat ein Konzept für die Bewirtschaftung der Badestelle entworfen.

Caterer Heino Japp hat ein Konzept für die Bewirtschaftung der Badestelle entworfen.

Foto: Bianca Bödeker / Bödeker

Wie hoch der Zuschuss sein wird, steht noch nicht fest. Ebenfalls unklar ist, wann eine Saison am Badesee beginnen könnte.

Tangstedt Dass die Gemeinde Tangstedt über das Amt Itzstedt und die weiteren dazugehörigen Kommunen einen Zuschuss für den Betrieb der Costa Kiesa erhalten soll, steht zwar fest. Doch in welcher Höhe, wird am Montag, 26. April, im Amtsausschuss besprochen. Aus Sicht der Verwaltung könnte ein Finanzierungsmodell nach Vorbild des Itzstedter Freibads gestaltet werden. Dort beteiligt sich Tangstedt – gemäß der Amtsumlage – mit 35,5 Prozent an den nötigen Ausgleichszahlungen (Differenz zwischen Erträgen und Ausgaben), das entsprach von 2011 bis 2019 im Schnitt 15.934 Euro.

„Für die Costa Kiesa könnte der Gemeinde Tangstedt somit ein freiwilliger Zuschuss in Höhe von 21.600 Euro gewährt werden“, heißt es in der Vorlage für Sitzung, die in Tangstedt (Turnhalle, Schulstraße, Beginn: 19.30 Uhr) stattfinden wird. Allerdings seien, so die Verwaltung, auch weitere Rechenmodelle denkbar.

Wie berichtet, hatte die Tangstedter Politik mehrheitlich dafür gestimmt, den Badebetrieb fortzuführen. Unter der Prämisse, dass sich die anderen Amtsgemeinden beteiligen, dazu sollen für die Gastronomie, die Infrastruktur sowie Sicherheit und Aufsicht Partner ins Boot geholt werden. Das Kiesunternehmen Eggers, dem ein Großteil des Areals gehört, hatte zugesichert, sich an den Kosten zu beteiligen, darunter insbesondere jene für die Installation der sanitären Anlagen. Der Norderstedter Caterer Heino Japp stellte der Politik Ende März ein Konzept vor, er führt seitdem regelmäßig Gespräche mit dem Amt und der Gemeinde, diese verlaufen dem Vernehmen nach positiv.

Wann eine Saison beginnen könnte, ist allerdings unklar. Die Pandemiesituation müsste sich nachhaltig entspannen. Doch auch dann wären Maßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes nötig – dazu zählt ein kontrollierter Einlass, auch Eintrittsgeld würde erstmals erhoben, wobei sich auch dies an den niedrigen Itzstedter Tarifen orientieren würde. Ebenso ist vorgesehen, den offiziellen Strandbereich einzuzäunen.

( che )

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