Kreis Segeberg

DRK und DLRG eröffnen neues Corona-Schnelltestzentrum

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Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das neuartige Coronavirus (Symbolbild).

Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das neuartige Coronavirus (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Im Gemeindehaus an der Bahnhofstraße in Norderstedt wird künftig getestet – Inzidenz steigt auf 106,1.

Norderstedt.  Die Inzidenz im Kreis Segeberg steigt weiter an: Am Freitag betrug der Wert 106,1 Neuinfektionen unter 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 102,5.

Der Infektionsschutz des Kreisgesundheitsamtes meldete 33 Neuinfektionen. Außerdem gab es den 150. Todesfall der Pandemie im Kreis.

Ein 55-jähriger Mann starb an oder mit Covid-19. Er hatte sich mit der britischen Mutation B.1.1.7 infiziert. 29 Personen werden in einer Klinik versorgt, davon sieben auf einer Intensivstation.

Die „Notbremse“ gilt im Kreis weiterhin bis vorerst 25. April. Falls die Inzidenz bis Mittwoch, 21. April, stabil unter 100 liegen sollte, werden das Gesundheitsministerium und der Kreis Segeberg die Situation für die Folgewoche neu bewerten.

Unterdessen bekommt Norderstedt noch eine weitere Corona-Schnellteststation. Die Ortsverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) haben vor Ostern begonnen, im Haus Kielort Schnelltests anzubieten. Nun wird eine Teststation in Friedrichsgabe im Evangelischen Gemeindehaus an der Bahnhofstraße 77 dazukommen. Geöffnet hat sie immer montags von 7 bis 9 Uhr, mittwochs von 15 bis 19 Uhr und sonnabends von 8 bis 14 Uhr.

„Die Teststation am Kielortring wird gut angenommen. Wir kommen jetzt auf etwa 50 bis 70 Buchungen pro Tag“, sagt Lukas Harder vom DRK. Einen Termin kann man sich für alle Teststationen unter www.Corona-Schnelltest-Norderstedt.de buchen.

Wer es mit dem Internet nicht so hat, kann auch die 040/60 92 02 27 wählen und seinen Wunschtermin nennen. „Wenn wir den Termin beim Anrufer nicht absagen, gilt er als abgemacht“, sagt Harder. Das DRK-DLRG-Team bestehe aus etwa 20 Leuten, die allesamt eine Sanitätsausbildung haben und sich neben ihrem Job für den Dienst engagieren. „Wir haben Studierende und Schichtgänger dabei, aber auch Veranstaltungstechniker, die gerade leider nicht viel zu tun haben und sich nützlich machen wollen“, sagt Harder.

Bislang habe man nur zwei positive Ergebnisse bei den Getesteten ermittelt. Von Freitag, 23. April, an werden an den Teststationen sogar die sicheren PCR-Tests angeboten.

( abm )

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