Norderstedt

Zweite Chance für das Modellprojekt im Kulturwerk

Das Kulturwerk am See – vom Land nicht als Kulturmodellprojekt ausgewählt.

Das Kulturwerk am See – vom Land nicht als Kulturmodellprojekt ausgewählt.

Foto: HA

Norderstedt will am Konzept für kulturelle Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen festhalten.

Norderstedt.  Die Stadt Norderstedt hat es nicht geschafft, mit ihrem Kulturwerk-Konzept eines der schleswig-holsteinischen Kulturmodellprojekte zu werden. Die Absage des Landes erfolgte, da im Kreis Segeberg zum Zeitpunkt der Auswahlentscheidung die Sieben-Tage-Inzidenz bei mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag.

Doch das ausgedachte Konzept, im Kulturwerk ein Bühnenprogramm mit bis zu 400 Zuschauerinnen und Zuschauern durch Schnelltests möglich zu machen, verschwindet nun nicht einfach in der Schublade, wie Elke Christina Roeder, Oberbürgermeisterin Stadt Norderstedt sagt. „Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass das Norderstedter Kulturwerk am See als Veranstaltungsstandort für die Kultur-Modellregionen ausgewählt wird. Das von den Mehrzwecksälen Norderstedt (MeNo) und von der Stadt entwickelte Veranstaltungskonzept wird uns auch zukünftig ermöglichen, kulturelle Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen mit Publikum vor Ort sicher durchzuführen, und das werden wir auch tun, sobald das Infektionsgeschehen sowie die entsprechende Landesverordnung dies grundsätzlich wieder erlaubt beziehungsweise die MeNo anderweitig eine Möglichkeit dazu bekommt.“

Suntke Garbe, Geschäftsführer der Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH: „Ich sehe es als unsere Aufgabe, einen gesellschaftlichen Beitrag zurück zur Normalität zu leisten. Sobald Veranstaltungen auch bei uns wieder möglich sind, freuen wir uns darauf, unser Konzept umzusetzen und kulturelle Veranstaltungen möglich zu machen.“

( abm )

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