Norderstedt

Stadt stellt Pläne für den Campus Glashütte vor

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Michael Schick
Der Siegerentwurf sieht vor, dass das Lise-Meitner-Gymnasium und die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Bereiche auch gemeinsam nutzen. 

Der Siegerentwurf sieht vor, dass das Lise-Meitner-Gymnasium und die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Bereiche auch gemeinsam nutzen. 

Foto: Gmp / gmp

Norderstedter können sich am Mittwoch, 3. März, in einer Videokonferenz über die Pläne für den Neubau des Schulzentrums Süd informieren.

Norderstedt.  Es ist das teuerste Hochbauprojekt, das die Stadt in Norderstedt realisiert: Rund 60 Millionen Euro sind für den Campus Glashütte kalkuliert. So heißt der Neubau des Schulzentrums Süd, unter dessen Dach die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark und das Lise-Meitner-Gymnasium rund 1200 Schülerinnen und Schüler unterrichten. Die Norderstedter Verwaltung wird dem Schulausschuss am heutigen Mittwoch, 3. März, von 18.30 Uhr an in einer Videokonferenz erläutern, wie weit die Pläne gediehen sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Präsentation unter www.norderstedt.de oder direkt auf dem YouTube-Kanal der Stadt verfolgen.

Im Jahr 2019 war ein hochbaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb auf den Weg gebracht worden, an dem sich insgesamt 13 renommierte und überregional tätige Architektinnen und Architekten beteiligt hatten. Am 30. Juni 2020 kürte die Jury die Ideen des Architekturbüros gmp Generalplanungsgesellschaft mbH und der Landschaftsarchitekten von WES GmbH Landschaftsarchitektur zum Sieger.

„Der gmp-Entwurf hat uns vor allem deshalb überzeugt, weil eine klare Trennung der beiden Schulen vorgesehen ist, gleichzeitig aber auch gemeinsame Nutzungen von Bereichen. Es gibt also Synergieeffekte und verbindende Elemente. Eine Besonderheit ist zudem, dass das Konzept das Lernen auf Außenflächen möglich macht“, sagte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, als die Jury die Gewinner verkündete.

Zusätzlich zu den beiden weiterführenden Schulen sollen an dem Standort auch zwei Dreifeldhallen und eine Bücherei mit Lernlabor und Medienzentrum gebaut werden.

Norderstedts Schuldezernentin Anette Reinders gefiel besonders, dass „der Entwurf nicht nur die Wünsche der Schulen nach eigenständigen und gemeinsamen Flächen erfüllt, sondern auch durch die zentrale Lage von Mensa und Bücherei einen Mehrwert für die außerschulische Nutzung darstellt“. Zudem, so Reinders, werde es einen großen Vorplatz geben, und der Ossenmoorpark könne einen verbindenden Parkweg erhalten.

Der Neubau, den die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt im Auftrag der Stadt steuert, bedeutet nicht nur enorme Investitionen, das Vorhaben ist auch äußerst komplex. Denn zugleich mit dem Bau der Gebäude werden auch die Sport- und Außenanlagen neu gestaltet.

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