Leichtsinn

Rutschpartie mit angehängten Treckerreifen

Das Auto mit den Treckerreifen im Schlepptau, nachdem die Polizei das Fahrzeug stoppte..

Das Auto mit den Treckerreifen im Schlepptau, nachdem die Polizei das Fahrzeug stoppte..

Foto: Polizei

Die Polizei stoppte in Weede einen Kleinwagen mit einem mehr als ungewöhnlichen Anhängsel. Jetzt drohen mehrere Strafverfahren.

Kreis Segeberg. Ein ungewöhnliches Gespann hat die Polizei in Weede entdeckt. Bei einer Streifenfahrt durch das Dorf fiel den Beamten ein Daihatsu auf, an dem mit Schwerlastspanngurten zwei Treckerreifen angehängt waren. Vermutlich war damit eine Rutschpartie auf winterlichen Straßen geplant. In dem Fahrzeug saßen der 20 Jahre alte Fahrer und zwei Mitfahrer. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Daihatsu nicht zugelassen war und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten.

Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. „Auch außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs rät die Polizei von der Nutzung derartiger Zugfahrzeug-Schlitten-Gespanne aufgrund der hohen Unfallgefahr ausdrücklich ab“, sagte Polizeisprecher Lars Brockmann. Der Schlitten oder der Reifen sei kaum zu kontrollieren.

( tz )

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