Kreis Segeberg

23 Covid-19-Infizierte in Geflüchtetenunterkunft

Ein Arzt hält einen Tupfer mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird (Symbolbild).

Ein Arzt hält einen Tupfer mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird (Symbolbild).

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Bewohner der Unterkunft in Norderstedt wurden erneut getestet. Kreis registriert 37 weitere nachgewiesene Corona-Fälle.

Norderstedt.  Die erneute Testung aller 98 Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft „Oadby-and-Wigston-Straße Nord“ in Norderstedt hat sechs weitere Infektionen mit Covid-19 ergeben. Damit steigt die Zahl der betroffenen Personen auf 23. Die Einrichtung im ehemaligen Grace-Gebäude steht seit dem vergangenen Donnerstag unter Quarantäne .

Darüber hinaus hat der Kreis von Freitag bis Montagnachmittag 37 weitere nachgewiesene Fälle registriert, darunter sind neun Kontaktpersonen zu bereits Infizierten. Insgesamt beträgt die Zahl der aktuell bekannten Infektionen 373. Dazu kommen 2133 Segebergerinnen und Segeberger, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, aus dieser entlassen sind 3522. 16 Personen werden klinisch versorgt, davon eine Person auf einer Intensivstation. An oder mit Covid-19 verstorben sind 33 Menschen, wieder als genesen gelten 1079.

Die Sieben-Tages-Inzidenz ist derweil tendenziell rückläufig. Laut Robert-Koch-Institut lag der Wert am Montag bei 55,6 – vor knapp zwei Wochen waren es noch mehr als 70 Fälle auf 100.000 Einwohner.

( che )

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