Kreis Segeberg

2,2 Millionen Euro für Kommunen in der Region

„Es gibt mehr Geld für die Kommunen im Kreis Segeberg““, sagt der Landtagsabgeordnete Stephan Holowaty (FDP).

„Es gibt mehr Geld für die Kommunen im Kreis Segeberg““, sagt der Landtagsabgeordnete Stephan Holowaty (FDP).

Foto: Christopher Herbst

Neue Finanzausgleichsgesetzt wird diese Woche verabschiedet. Was das für die Städte und Gemeinden im Kreis konkret bedeutet.

Kreis Segeberg.  Das Finanzausgleichsgesetz wird diese Woche im Schleswig-Holsteinischen Landtag beraten und beschlossen. Die Neufassung war notwendig, da das bisherige Finanzausgleichsgesetz in Teilen verfassungswidrig war. Das Gesetz regelt die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen.

Das neugefasste Gesetz bringt Norderstedt und anderen Städten und Gemeinden im Land eine gute Nachricht: „Es gibt mehr Geld für die Kommunen im Kreis Segeberg“ sagt Stephan Holowaty, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Segeberg. Einschließlich der vereinbarten Mittel für die Stärkung der kommunalen Investitionskraft für Infrastruktur werden die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet laut Holowaty in 2021 insgesamt knapp 2,2 Millionen Euro mehr an Geld aus Kiel erwarten können.

1,2 Millionen Euro für den Kreis Segeberg

Und die verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Norderstedt 950.942 Euro, Henstedt-Ulzburg 185.933 Euro, Kaltenkirchen 194.629 Euro, Bad Bramstedt 102.470 Euro, Bad Segeberg 177.772 Euro, Ellerau 36.822 Euro, Itzstedt 9.318 Euro, Leezen 11.230 Euro, Nahe 12.644 Euro, Boostedt 25.961 Euro und Trappenkamp 29.598 Euro. Der Kreis Segeberg selber könne mit einem Plus von etwa 1,2 Millionen Euro rechnen.

„Das bedeutet: Das Land stärkt auch und gerade in der Krise die Kommunen. Davon profitiert jede einzelne Gemeinde im Kreis,“ sagt Stephan Holowaty. Die Städte und Gemeinden werden zusätzlich noch durch den Wegfall der Gewerbesteuerumlage für den „Fonds Deutsche Einheit“ profitieren. „Gerade in der Corona-Krise ist es wichtig, dass die Gemeinden handlungsfähig bleiben und weiterhin investieren können. Mehr digitale Ausstattung für die Schulen sowie der flächendeckende Wegfall der Straßenausbaubeiträge sind gerade jetzt fundamental wichtig“ sagt Holowaty.

( abm )

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