Kreis Segeberg

Spontantheater zum Mitmachen in der „TriBühne“

Sie improvisieren, was das Zeug hält: Rolf Claussen (v.links), Mignon Remé, Thorsten Neelmeyer, Kirsten Sprick und Frank Thomé.

Sie improvisieren, was das Zeug hält: Rolf Claussen (v.links), Mignon Remé, Thorsten Neelmeyer, Kirsten Sprick und Frank Thomé.

Foto: Lutz Jaekel / Lutz Jaekel / laif

Am Donnerstag, 15. Oktober, kommt das Improvisationstheater-Ensemble „hidden shakespeare“ für eine Aufführung in die Norderstedter „TriBühne“.

Norderstedt.  Fünf Schauspieler, ein Musiker und ein Hocker – und schon kann es losgehen. Es gibt kein Drehbuch, keinen vorgegebenen Text und keine Regie. Tatsächlich entstehen jede Handlung und jeder Dialog auf der Bühne im Moment. Ursprung der Szenen sind Vorgaben aus dem Publikum, die hineingerufen oder auf Zettel geschrieben auf der Bühne verteilt werden. Welche Szenen daraus entstehen, wissen weder Schauspieler noch Publikum. Es kann eine Komödie sein, ein Drama oder ein Musical – oder irgendetwas ganz anderes...

Das Improvisationstheater „hidden shakespeare“ ist Spontaneität pur! Zuschauer und Schauspieler haben gleichermaßen Spaß an dieser besonderen Form des Theaterspielens. Am Donnerstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, kommt das Ensemble in Norderstedts „TriBühne“. Die Schauspieler Rolf Claussen, Thorsten Neelmeyer, Mignon Remé, Kirsten Sprick und Frank Thomé sind schonungslos und schlagfertig. Seit fast 30 Jahren gibt es das Ensemble bereits. „Was ist unser Geheimnis? Ganz einfach: Es macht uns immer noch Spaß. Tatsächlich immer mehr Spaß. Nach all den Jahren überraschen wir uns immer noch gegenseitig, aber vor allem natürlich auch Euch, unser geschätztes Publikum!“, schreiben die Schauspieler auf ihrer Homepage. Sie bezeichnen den Moment als „magisch“, wenn eine Szene Fahrt aufnimmt. „Wenn sich Eure Ideen zu einem abendfüllenden Drama, einer romantischen Komödie oder einem Krimi verweben. Das ist die Magie des Improvisationstheaters, immer wieder neu – immer wieder anders.“

Für die musikalische Begleitung des Abends sorgt ein Musiker, der sich ebenfalls unvorbereitet auf die von seinen schauspielernden Kollegen angebotenen Szenen einlassen muss. Keine Frage, dass diese Art des Schauspiels eine ganz besondere Herausforderung an die Spontaneität und Kreativität der Akteure darstellt. Und gerade das macht den Reiz der Aufführung aus. Man könnte mehrere Tage hintereinander einen Auftritt von „hidden shakespeare“ besuchen, ohne einmal eine Wiederholung zu erleben. Weshalb sich die Gruppe in 25 Jahren auch eine nicht unerhebliche Zahl von treuen, immer wiederkehrenden Fans erspielt hat.

„hidden shakespeare“ Do, 15.10, 19.30, „TriBühne“, Rathausallee 50. Tickets 24 Euro im TicektCorner in der „Hopfenliebe“.