Kreis Segeberg

Bauarbeiter lauern Metalldieben erfolgreich auf

Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei (Symbolbild).

Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei (Symbolbild).

Foto: Robert Michael / dpa

Mitarbeiter einer Baufirma hatten das Treiben der vier Beschuldigten beobachtet und den Fluchtweg versperrt. Weitere Polizeimeldungen.

Kaltenkirchen.  Metalldiebe treiben überall im Kreis Segeberg ihr Unwesen – geschnappt werden sie selten. Am Sonnabend, 19. September, gelang es der Polizei ein Täter-Quartett auf frischer Tat zu ertappen. Die Männer aus Neumünster im Alter zwischen 22 und 46 Jahren machten sich gegen 12.50 Uhr im Rohbau eines Mehrfamilienhauses an der Süderstraße zu schaffen. Die Arbeiten auf der Baustelle ruhten dort zu diesem Zeitpunkt. Aus der Tiefgarage hatten die vier beschuldigten Männer diverse Buntmetalle im Wert von etwa 2500 Euro bereit gestellt. Das Metall wollten sie nun auf einen Transporter laden und abfahren. Was sie nicht ahnten: Sie wurden bei ihrem Diebstahl von aufmerksamen Mitarbeitern der dort beschäftigten Baufirma ständig beobachtet und der Polizei gemeldet. Aufgrund vorangegangener Diebstähle hatten sich vier Mitarbeiter des geschädigten Unternehmens nämlich in der Nähe auf die Lauer gelegt und den Fluchtweg bis zum Eintreffen der Polizei mit einem Fahrzeug versperrt.

Einbrecher wird von Bewohnern des Hauses überrascht

Ein Einbrecher versuchte am Freitag, gegen 19.10 Uhr, in ein Haus am Birkhahnkamp einzusteigen. Die Bewohner waren allerdings im Hause und machten sich bemerkbar. Der Unbekannte floh daraufhin, ohne in das Haus eindringen zu können. Der Mann war 35 Jahre alt, hatte eine schlanke Statur, südosteuropäisches Aussehen, kurze dunkle Haare, er war bekleidet mit einer blauen Jeans und einem roten Tuch um die Hüfte gebunden. Zeugen werden gebeten, sich bei Kriminalpolizei Pinneberg unter 04101/20 20 zu melden.

Mann macht betrunken Abschiedstour mit Motorrad

Mit 1,33 Promille Alkohol im Blut und ohne Führerschein (den verlor er wegen einer anderen Alkoholfahrt) setzte sich am Sonntag ein 38-jähriger Norderstedter auf sein Hyosung-Cruise-Motorrad und fuhr gegen 23.30 Uhr ohne Beleuchtung und mit gestohlenem Kennzeichen über die Falkenbergstraße. Als die Polizei ihn anhielt gab er an, nur eine letzte Abschiedstour mit seinem Motorrad machen zu wollen, ehe es in dieser Woche verschrottet werden soll. Zu seinem Abschiedsschmerz kommen jetzt noch jede Menge Anzeigen wegen seiner diversen Delikte hinzu.