Norderstedt

Tennisclub am Falkenberg hat eine eigene Halle

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (links), TaF-Vorsitzender Albert Klotz und Stadträtin Anette Reinders durchschneiden das rote Band.

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (links), TaF-Vorsitzender Albert Klotz und Stadträtin Anette Reinders durchschneiden das rote Band.

Foto: Thomas Maibom

Vier Jahre haben die Vereinsmitglieder auf die neue Halle gewartet. Mehr als eine Million Euro wurden in die Anlage investiert.

Norderstedt.  Vier Jahre haben sie diesen Tag herbeigesehnt, jetzt ist es soweit: Die Mitglieder des Tennisclubs am Falkenberg (TaF) haben endlich ihre eigene Tennishalle. Auf den bisherigen Außenplätzen sieben und acht wurde am Exerzierplatz ein Projekt verwirklicht, das in dieser Form und in seiner zeitlichen Intensität des Zustandekommens nahezu einmalig in Norderstedt ist.

Bevor der TaF-Vorsitzende Albert Klotz die Hallentür aufschloss und Anette Reinders und Kathrin Oehme zum Eintreten bat, drückte er der Ersten Stadträtin und der Stadtpräsidentin noch eine Schere in die Hand. Mit bewundernden Blicken durchschnitten die beiden Frauen wenig später das rote Band – die neue Zweifeldhalle war damit offiziell eingeweiht.

Kurz zuvor hatte Albert Klotz auf der Terrasse des Clubs 40 ausgewählten Personen – darunter Politiker von CDU, SPD, Grünen sowie Ehrengäste und Vereinsvertreter der übrigen vier Norderstedter Tennis-Clubs – bei einer kleinen Einweihungsfeier einen Überblick über Planung und Umsetzung des Baus seit 2016 gegeben. „Es gab bei den politischen Parteien häufig Bedenken, ob wir das Projekt allein umsetzen können“, sagte Albert Klotz. Dazu seien allgemein lange Wartezeiten gekommen, es gab eine Vielzahl von Anträgen, Preisanstiege und Diskussionen.

Die kommerziell betriebene Vierfeldhalle gegenüber der Clubanlage ist abgerissen, die Dreifeldhalle des inzwischen aufgelösten TC Friedrichsgabe letzte Woche ebenfalls: Der TaF hat für die Herbst- und Wintermonate sein eigenes sportliches Zuhause gefunden.

Insgesamt 1,3 Millionen Euro veranschlagten die Hauptbaufirmen ursprünglich. „Die Kosten werden aber wohl etwas geringer sein, etwa 1,15 Millionen“, so Clubchef Klotz. „Wir haben auch ganz gut gewirtschaftet.“ Entscheidend allerdings ist die finanzielle Hilfe der Stadt Norderstedt, die rund 760.000 Euro trägt. 160.000 Euro steuern Landes- und Kreissportverband bei. 20 Prozent zahlt der TaF selbst, was knapp über 200.000 Euro ausmacht. Für diesen Kredit erhält der Club eine Bürgschaft der Stadt.

KSV-Präsident Holger Böhm zeigte sich beeindruckt: „Super, welche Initiativen hier entstanden sind.“ Am heutigen Montag werden in der neuen Halle bereits die ersten Bälle geschlagen. .