Kreis Segeberg

Tretmine in der Baugrube war verrostete Radkappe

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / dpa

Entwarnung in Hartenholm: Bauarbeiter hatten einen verdächtigen Gegenstand entdeckt und den Kampfmittelräumdienst alarmiert.

Hartenholm.  Als Mitarbeiter einer Baufirma am Freitagmorgen gegen 9 Uhr auf einem Privatgrundstück an der Mühlenstraße in Hartenholm buddelten, stießen sie auf einen verdächtigen Gegenstand. Nach ihrer Einschätzung handelte es sich bei dem verwitterten runden Ding vielleicht um eine Tretmine aus dem Zweiten Weltkrieg. Also machten die Männer das einzig richtige – sie brachen die Buddelei ab und alarmierten die Polizei. Die wiederum forderten die Fachkräfte vom Kampfmittelräumdienst (KMRD) an. Die Experten sperrten den Bereich um die Baustelle in einem Radius von 300 Metern ab und leiteten den Verkehr entlang der L 79 um. An der Einmündung zur Dorfstraße und an der Einmündung Richtung Struvenhütten wurden der Verkehr abgeleitet und der Heuweg gesperrt. Drei angrenzende Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben, eine Evakuierung war nach Ansicht des KMRD nicht notwendig. Schließlich machten sich die Sprengmeister an die Untersuchung des Gegenstandes – und gaben gegen 10.22 Uhr Entwarnung. Es handelte sich letztlich nicht um eine mutmaßliche Tretmine, sondern um eine stark verwitterte Radkappe aus Metall.