Norderstedt

„Willkommen bei den Hartmanns“ in der „TriBühne“

Diallo Makabouri (Derek Nowak, l.), Flüchtlingsgast der Familie Hartmann, zeigt Familienvater Richard Hartmann (Steffen Gräbner), wo es langgeht.

Diallo Makabouri (Derek Nowak, l.), Flüchtlingsgast der Familie Hartmann, zeigt Familienvater Richard Hartmann (Steffen Gräbner), wo es langgeht.

Foto: Bernd Boehner

Kulturleben in der Stadt nimmt Fahrt auf: Mit der Komödie wird in der „TriBühne“ in Norderstedt am 1. Oktober die Theatersaison eröffnet.

Norderstedt.  Mit dem Stück „Willkommen bei den Hartmanns!“ wird in der „TriBühne“ am Donnerstag, 1. Oktober, die neue Theatersaison in Norderstedt eröffnet. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist das Programm stark abgewandelt, und auf das Kulturwerk als Spielstätte muss, wie berichtet, ganz verzichtet werden. Alle für das Kulturwerk geplanten Vorstellungen wurden aus diesem Grund in die „TriBühne“ verlegt. Abonnements waren bei der angespannten Programmgestaltung für die nun anlaufende Saison nicht mehr planbar. Alle Karten sind jetzt zum Einheitspreis von 24 Euro im freien Verkauf. Karten für die Konzertreihe Cognito kosten 19 Euro. Der große Saal der „TriBühne“ bietet nach den Corona-Maßnahmen nur 250 Plätze, jede zweite Reihe wird blockiert, und in den Reihen sorgen freie Plätze für genügend Abstand.

Die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ nach dem Film von Simon Verhoeven in der Regie von Michel Bleiziffer wird vom Tourneetheater Thespiskarren aufgeführt. Das turbulente Stück um eine Familie, die einen Geflüchteten aufnimmt, um in ihrem Edel-Stadtviertel soziales Engagement zu zeigen, spielen Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch, Juliane Ledwoch und Felix Hoefner.

Zum Inhalt: Angelika Hartmann ist eine Frau, die nach einem mehr oder weniger erfüllten Berufsleben als Lehrerin und einer mittlerweile langweiligen Ehe eine neue Aufgabe sucht. Sie will einem Flüchtling ein Zuhause bieten. Für eine gewisse Zeit, versteht sich. Ehemann Richard Hartmann, Oberarzt und in der Midlife-Crisis, ist davon nur mäßig begeistert, und auch den Kindern missfällt es, dass ein Fremder ihre Idylle stören könnte.