Kreis Segeberg

Der „Revolution Train“ kommt 2020 nicht ins Rollen

Der Anti-Drogen-Zug „Revolution Train“ aus Tschechien verdeutlich Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkohol und Drogen anschaulich und mit Abschreckungseffekten.

Der Anti-Drogen-Zug „Revolution Train“ aus Tschechien verdeutlich Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkohol und Drogen anschaulich und mit Abschreckungseffekten.

Foto: STIFTUNGSFONDS NEUES TSCHECHIEN

Das Anti-Drogen-Projekt wird von der Corona-Pandemie ausgebremst.

Norderstedt. Ursprünglich sollte der tschechische „Revolution Train“ im Mai durch den Kreis Segeberg rollen. Dann wurde der Besuch auf den Oktober verlegt. Nun gab Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder bekannt, dass der Zug in diesem Jahr nicht mehr kommen wird. „Die Veranstalter haben sich schweren Herzens entschieden, der Termin im Oktober abzusagen.“ Derzeit werde angestrebt, den Zug im August 2021 rollen zu lassen.

Vom 5. bis zum 11. Mai sollte der zu einem interaktiven Drogenpräventionsprogramm umgebaute Zug auf dem Ende des Stammgleises am Norderstedter Stadtpark haltmachen und dort etwa 1700 Schüler der 7. und 8. Klassen aus Norderstedt und Henstedt-Ulzburg über die Folgen der Einnahme von Alkohol, Marihuana, Amphetaminen und anderen Drogen aufklären. Weitere Stopps waren in Bad Bramstedt und Bad Segeberg geplant.

Organisiert wird das Projekt von der Segeberger Kreisverkehrswacht. Die Kosten in Höhe von etwa 110.000 Euro für den Besuch in drei Städten des Kreises werden über Spenden finanziert. 80.000 Euro kommen von der öffentlichen Hand, darunter der Kreis Segeberg mit 15.000 Euro, die Gemeinde Hen­stedt-Ulzburg mit 8000 Euro und Norderstedt mit 22.000 Euro. Aber auch viele Privatleute, Institutionen und Firmen haben sich beteiligt.