Norderstedt/Langenhorn

Gutachten für Weg an der Tarpenbek

Die Bezirksabgeordneten Timo B. Kranz (Güne) und Angelina Timm (SPD).

Die Bezirksabgeordneten Timo B. Kranz (Güne) und Angelina Timm (SPD).

Foto: Timm

Damit will die Hamburger Bezirkspolitik die Sanierung der gesperrten Strecke erreichen.

Norderstedt/Langenhorn. Er ist nur ein Arbeits- und Schauweg – aber wird seit Jahrzehnten als Rad- und Spazierweg von tausenden Norderstedtern und Langenhornern über die Ländergrenze genutzt: Der Weg entlang der Tarpenbek zwischen den Straßen Tarpen und Suckweg. Seit Anfang 2020 ist der Weg gesperrt, weil er nicht verkehrssicher ist. Daran wollen nun Abgeordnete von den Grünen und der SPD in der Bezirksversammlung Nord etwas ändern.

Um den Weg zu sanieren und wieder für die Öffentlichkeit freizugeben, sagen Timo B. Kranz (Grüne) und Angelika Timm (SPD), müssten zunächst die Eigentumsverhältnisse geklärt werden. Ein Teil des Grundes gehöre dem Landesbetrieb Immobilien und Grundvermögen der Stadt Hamburg. Wenn die Flächen an den Bezirk Nord übertragen werden, gäbe es nur noch eine Grundeigentümerin, die sich dann um die Sanierung kümmern könnte. Die Fraktionen Grünen und SPD wollen erreichen, dass ein Gutachter zunächst die zu übertragenden Flächen und die Kosten für die Sanierung ermittelt. Dafür sollen 50.000 Euro vom Bezirk ausgegeben werden. Danach könne auf guter Grundlage über die nächsten Schritte entschieden werden, sagt Kranz, dem die Sanierung als Lagenhorner eine Herzensangelegenheit sei. „Das Ergebnis wird dann im Regionalausschuss Fuhlsbüttel/Langenhorn präsentiert.“ Angelina Timm: „Nach Jahren der Ungewissheit freuen wir uns, dass die Verhältnisse für die Zukunft endlich geklärt sind und die Sache geregelt werden kann.“