Henstedt-Ulzburg

Flüchtlingshaus an der Lindenstraße feiert Richtfest

Richtkranz auf einem Neubau (Symbolbild).

Richtkranz auf einem Neubau (Symbolbild).

Foto: CHROMORANGE / Christian Ohde / picture alliance

Neubau war notwendig geworden, weil das alte Gebäude den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Fertigstellung für Ende des Jahres geplant.

Henstedt-Ulzburg.  Die neue Flüchtlingsunterkunft der Großgemeinde an der Lindenstraße feierte am Freitag Richtfest. Mit dabei waren Henstedt-Ulzburgs Bürgermeisterin Ulrike Schmidt, Vertreter der beauftragten Planungsbüros und Gewerke sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik und Verwaltung.

Der Neubau der Flüchtlingsunterkunft sei notwendig geworden, weil das alte Gebäude, ein dreigliedriger Bungalowbau zur Obdachlosenunterbringung, in die Jahre gekommen war und den gemeindlichen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, teilt die Gemeinde mit. Es sei beabsichtigt, in der neuen Unterkunft an der Lindenstraße geflüchtete Familien unterzubringen.

Es entsteht ein zweigeschossiges Gebäude mit acht Wohnungen für bis zu 48 Personen. Zwei Wohneinheiten sind für acht Personen konzipiert und können bei Bedarf durch Einbau einer Leichtbauwand kostengünstig in jeweils zwei eigenständige Wohneinheiten für je vier Personen umgestaltet werden. Die Wohnfläche beträgt insgesamt 714,44 Quadratmeter.

Bereits im Herbst 2017 hatten der Sozial-, Senioren- und Gleichstellungsausschuss und der Umwelt- und Planungsausschuss den Bedarf für den Neubau der Flüchtlingsunterkunft Lindenstraße anerkannt und den Grundsatzbeschluss gefasst, das Altgebäude abreißen zu lassen und einen Neubau zu planen. Nach einer intensiven politischen Diskussion über die Kosten der Maßnahme hatte der Planungs- und Bauausschuss im Januar 2019 der neuen Planung des Architekturbüros Nuckel zugestimmt. 2.2 Millionen Euro kostet das Haus (267.900 Euro Fördermittel). Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.