Kreis Segeberg

Raser geschnappt: 120 km/h in den Todesfelder Kurven

Ein Polizist hält eine Polizeikelle (Symbolbild).

Ein Polizist hält eine Polizeikelle (Symbolbild).

Foto: Frank May / picture alliance / Frank May

Anwohner leider unter Raserei und Lärmbelästigung. Ein Fahrer unter Drogeneinfluss, zahlreiche Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs.

Stuvenborn.  Am Sonntag hat das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg auf der Kreisstraße 109 zwischen Stuvenborn und Todesfelde wiederholt den Verkehr kontrolliert. Dabei erhielten die Beamten viel Zuspruch von den Anwohnern – die leiden nämlich konstant unter den an dieser Stelle üblichen Rasern. Neben den Geschwindigkeiten ist auch die daraus resultierende Lärmbelästigung für sie ein großes Problem.

Zwischen 13.30 und 18 Uhr kontrollierten die Beamten mehr als 100 Fahrzeuge, ein Viertel davon Motorradfahrer. Neben etlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden diverse Fahrzeugmängel geahndet. Einen Mercedesfahrer aus Todesfelde erwartet ein Bußgeld über 240 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte, weil er mit 120 statt der erlaubten 60 km/h unterwegs war. Der junge Mann ist erst seit ungefähr einem Jahr im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Bei den Motorradfahrern fiel ein Mann aus Kaltenkirchen negativ auf. Der Raser war mit einer Geschwindigkeit von 89 km/h unterwegs. Den Fahrer der Ducati erwartet jetzt ein Punkt und 80 Euro Geldstrafe. Bei einem Autofahrer veranlassten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe, da bei ihm der Verdacht auf eine Drogenbeeinflussung bestand. Einen weiteren Mann nahmen die Polizisten mit auf die Dienststelle, da sich bei ihm vor Ort der Verdacht auf eine Alkoholisierung ergab. Die anschließende Messung auf dem Polizeirevier lag allerdings unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes, so dass sich der Verdacht nicht erhärtete. Da überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor Hauptunfallursachen sind, wird die Polizei auch in Zukunft weiterhin auf dieser Straße kontrollieren.