Kreis Segeberg

Damit Frauen im Beruf wieder Fuß fassen können

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Ist wieder auf Beratungstour: Gisela Malasch von Frau & Beruf.

Ist wieder auf Beratungstour: Gisela Malasch von Frau & Beruf.

Foto: Frau & Beruf

Nach einer Corona-Zwangspause geht Beraterin Gisela Malasch wieder auf Tour in Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg.

Kreis Segeberg.  „Endlich kann es mit den Beratungen fast so wie vor dem Auftreten des Virus weitergehen,“ sagt Gisela Malasch. Sie ist Beraterin bei Frau & Beruf, einem Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Segeberg. „Neben unserem Büro in Bad Segeberg gehe ich wieder auf Tour und berate Frauen in Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und jetzt auch in Bad Bramstedt zu beruflichen Anliegen.“

Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser Beratung ist es, diesen Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen.

Der Corona-Lockdown habe bei vielen Frauen das Nachdenken über ihre berufliche Entwicklung zum Erliegen gebracht, sagt Malasch. „Mit den schrittweisen Lockerungen lassen sich jetzt wieder realistische berufliche Perspektiven entwickeln, da sich sowohl Arbeitgeber als auch Weiterbildungsinstitute weiter öffnen.“

In Bad Segeberg können Frauen von montags bis donnerstags Beratungstermine vereinbaren. Auf ihrer Beratungstour im Kreis macht Malasch am 6. August in Bad Bramstedt, am 13. und 27. August in Henstedt-Ulzburg und am 20. August in Kaltenkirchen Halt. Noch sind Termine frei.

Die Beratungsstelle Frau & Beruf wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014 bis 2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potenzials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Frauen, die sich kostenlos und unabhängig beraten lassen wollen, vereinbaren bei Jutta Geike unter 04551/94 40 02 einen Termin (Mo-Do, 9-12.30) oder unter frau-und-beruf@wks-se.de.

( abm )

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